Schloss Freudenstein, Freiberg

Video

123456789

Rundgang schließen

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

©  Birgit Hammer | Landschafts.Architektur  

Schloss Freudenstein, Freiberg Sanierung und Umnutzung zum Sächsischen Bergarchiv und Mineralogische Sammlung, Freiberg, Sachsen


 


Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2011

Erster Preis
Juryurteil: In der alten Bergbaustadt Freiberg in Sachsen ist das aus dem Mittelalter stammende, mehrfach umgebaute Schloss Freudenstein, das zwischenzeitlich als Hospital, Gefängnis und Getreidespeicher gedient hat, saniert und zum Sächsischen Bergarchiv und Mineralien-Museum ausgebaut worden. Bei der Gestaltung der beiden Höfe und des Grabens vor dem Schloss hat die Landschaftsarchitektin Birgit Hammer ein sicheres Gespür für die Eigenwilligkeiten der steinernen Architektur, für den Inhalt des neuen Museums wie für die Dimensionen der beiden Höfe bewiesen. Im Alten Schlosshof, der jetzt als Wirtschaftshof dient, wurden die alten Umfassungsmauern, der Wehrturm und die historischen Treppenanlagen stilgerecht restauriert. Der Boden ist so mit gebrauchtem Sandsteinpflaster, die Ränder entlang der restaurierten Mauer aber mit wiederverwendetem altem Wildpflaster belegt, dass sich eine schöne Synthese aus Alt und Neu ergibt.

Dem Neuen Schlosshof hat die Landschaftsarchitektin mit hellen Granitplatten, die großflächig bekannte Kristallformen nachbilden und in rötlichen Gussasphalt eingelassen sind, ein höchst prägnant gemustertes Aussehen gegeben, das farblich und strukturell wunderbar mit den Fassaden der rahmenden Bauten kommuniziert und darum das Versprechen, als „horizontale“ oder „fünfte“ Fassade wirksam zu werden, bestens einlöst. Außerdem wurden die Grundrisse der bei den archäologischen Ausgrabungen entdeckten früheren Gebäude im Boden mit eingelassenen Messingplättchen nachgezeichnet.

Außerhalb der beiden Höfe, im Bereich der Wehranlagen, die das Schloss von der Innenstadt trennen, hat sich Birgit Hammer auf die Restaurierung der Mauern und auf eine schlichte Begrünung des Schlossgrabens beschränkt, was dem Baudenkmal einen wirkungsvollen Auftritt im Stadtbild verschafft.

Bauleitung
AFF Planungsgesellschaft mbh, Birgit Hammer Landschafts.Architektur, Berlin


am Bau Beteiligte
Andreas Adam GmbH, Straßen-, Tief- und Verkehrsbau

Planung

 

Birgit Hammer Landschafts.Architektur


Projektinformationen

Projektzeitraum
2007 - 2009

Auftraggeber • Bauherr
Stadt Freiberg, Dezernat Stadtentwicklung, Hochbauamt

Adresse

Freiberg


Projekt auf Karte anzeigen

 

Video schließen

Anfang

Übersicht schließen