Wohnumfeld Schorfheideviertel - Charrette und Umgestaltung

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2002-2006

2007/1

2007/2

2008

2009/1

2009/2

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Vor dem Teilrückbau

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Kahles Wohnumfeld vor der Umgestaltung

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Ausgangslage im Schorfheideviertel

Ausgangslage

Marzahn Nord-West - und damit auch das Schorfheideviertel - gehört seit 2002 zu den Stadtumbaugebieten in Berlin. Infolge der Stadtumbaumaßnahmen befürchteten die Bewohner des Quartiers zunächst einschneidende Veränderungen für ihr Leben. Die Unklarheit über die Zukunft des Quartiers und die Sorge um den drohenden Abriss prägten daher die Stimmung. Die möglichen Konsequenzen für den Einzelnen reichten vom Verlust der eigenen Wohnung und damit einem Stück Heimat bis hin zur Furcht, zukünftig in einem Stadtteil zu leben, dem eine ungewisse Zukunft bevorsteht, mit denkbaren Folgen von Verwahrlosung bis zu steigender Kriminalität.

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Wünsche für das Schorfheideviertel

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Vor-Ort-Büro

Lösungen gemeinsam entwickeln

Vor diesem Hintergrund war es geboten, die Menschen vor Ort in die Planungen zur Zukunft ihres Schorfheideviertels intensiv einzubeziehen. In einem vom Bezirk Marzahn-Hellersdorf, dem Quartiersmanagement und der degewo AG initiierten und von gruppe F Landschaftsarchitekten und TS Redaktion durchgeführten, umfangreichen Beteiligungsverfahren nach der so genannten Charrette-Methode wurden daraufhin mehr als 200 interessierte Bürger und Anwohner, sowohl Erwachsene wie auch Kinder und Jugendliche sowie zahlreiche Initiativen und Institutionen in die Planungen zur Umgestaltung des Schorfheideviertels eingebunden. Zusätzlich wurde lokales mit externem Wissen verknüpft. Es wurden so genannte Ideengeneratoren einbezogen, junge Landschaftsarchitekten, Architekten, Soziologen und Geographen. Sie befragten die Bewohner nach ihren Vorstellungen, entwickelten daraus Ideen und visualisierten diese umgehend. Die offene Atmosphäre und das Wissen, ein gemeinsames Ergebnis öffentlich präsentieren zu wollen, motivierten die Beteiligten, ihre Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Im Charrette-Verfahren ist schließlich eine Lösungsidee erarbeitet worden, die Modellcharakter für die Stadtentwicklung in schrumpfenden Bereichen hat. Gemeinsam wurden die Qualitäten dieses gut erschlossenen Stadtviertels herausgearbeitet. An erster Stelle stand die naturnahe und ruhige Wohnlage. Von den Bewohnern des Quartiers kam die Idee: „Wir holen die Schorfheide nach Marzahn-Nord-West“.

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Charrette Mai 2007

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Aktion mit Kindern

Die Schorfheide als Leitbild

Bei der Prüfung dieser Idee wurden überraschend viele Übereinstimmungen zwischen den gewünschten Qualitäten für das Schorfheideviertel und den bekannten Qualitäten der Schorfheide festgestellt. Deshalb wurde die Schorfheide zum Leitbild erklärt. Gleichzeitig sollte ein identitätsstiftender Freiraum entstehen, der das Schorfheideviertel in Marzahn Nord-West unverwechselbar macht. Charakteristische Merkmale der Schorfheide wie die bewegte Landschaft, Gräser und Kiefern wurden übernommen und zu Gestaltelementen des Entwurfs gemacht. Die Bewohner wünschten sich auch Garagen, die nun in Form von so genannten Multifunktionsboxen (kurz MuFuBoxen), angeordnet wie eine Schafherde in der Schorfheide, auf Teilen der Rückbauflächen platziert werden. Durch das Charrette-Verfahren konnte die Ideenfindung für die zukünftige Nutzung der Rückbauflächen mit einer Bewohnerbeteiligung und der Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement verbunden werden. Durch die kommunikative Atmosphäre und die Stärkung der Identifikation mit dem Quartier kam es in der Folge zu einem intensiven Austausch der Bewohner untereinander. Kontakte wurden geknüpft und nachbarschaftliche Netzwerke gebildet, die auch über das Verfahren hinaus bestehen bleiben. Weiterführende Aktionen, wie der Kunstwettbewerb zu „Hirschen für das Schorfheideviertel“, die anschließende Vergabe von Hirschpatenschaften sowie die Vermietung der MuFuBoxen halten das Interesse der Bewohner an ihrem Quartier wach.

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Stadtumbaumaßnahmen mit Rückbau von 262 Wohnungen im Schorfheideviertel

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Teilrückbau im Schorfheideviertel

Teilrückbau

Anfang 2006 zeigte sich zudem, dass ein Teilrückbau der Häuser wie im Pilotprojekt „Ahrensfelder Terrassen“ bei dieser Maßnahme nicht realisiert werden konnte. Bis Ende 2008 mussten daher im Rahmen des Projektes Stadtumbau Ost in Marzahn Nord-West insgesamt 1223 Wohnungen zurückgebaut werden, davon 262 im Schorfheideviertel.

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Modell

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Eine Waldkiefer kommt im Schorfheideviertel an

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Die MuFuBoxen kommen

Die Umsetzung des Konzeptes: Hügel, Kiefern, Gräser...und mehr

Die bewegte Landschaft der Schorfheide ist mittlerweile auch in Berlin Marzahn erlebbar. Es wurden bis zu drei Meter hohe Erdhügel modelliert, Rasen wurde angesät. Hohe Gräser sowie am Ende mehr als 50 große Waldkiefern betonen die Hügelkuppen. Im Frühjahr sind zahlreiche blühende Tulpen ein besonderer Blickfang. Im zweiten Bauabschnitt entstanden weitere Hügel. Außerdem wurden 24 MuFuBoxen aufgestellt. Der besondere gestalterische Reiz liegt in deren Einbettung in die Hügellandschaft. Sie können von interessierten Anwohnern gemietet und als Garage, als Abstellraum für Geräte oder auch als Hobbyraum genutzt werden. Alle MuFuBoxen konnten schon nach kurzer Zeit vermietet werden, lange bevor mit deren Aufstellung begonnen wurde. Mit den MuFuBoxen kommt der Eigentümer, die degewo AG, dem Bedürfnis nach privat nutzbaren Flächen außerhalb der Wohnung nach. Gleichzeitig ermöglicht die Offenheit der Nutzungsmöglichkeiten intensivere nachbarschaftlichen Kontakte und stärkt das Miteinander im Quartier.

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Bau der Hirschskulpturen 2009

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Inspiration zum Bau der Hirschskulpturen

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Ein Hirsch im Schorfheideviertel

Bürger gestalten Hirschskulpturen aktiv mit

Die Einbeziehung der Bürger in den Planungsprozess endete nicht mit der Charrette. Um die Anlehnung an die Landschaft der Schorfheide zu vervollständigen, sollten zusätzlich Hirschskulpturen das Schorfheideviertel beleben. Einen von der degewo AG dafür ausgelobten und gruppe F betreuten Wettbewerb hatte der Künstler Jörg Schlinke für sich entschieden. Mit seiner Idee setzte er die Idee der Anwohnerbeteiligung konsequent fort. Zunächst startete er einen Ideenaufruf für die Gestaltung der Hirsche. Die degewo AG stellte vor Ort eine Wohnung zur Verfügung, so dass der Künstler Gelegenheit hatte, viele Bewohner und Institutionen für sein Projekt zu begeistern. Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren haben schließlich mehr als 50 Vorschläge zur Gestaltung eines Hirsches eingereicht. Davon wurden von einer Jury vier Hirsche zur Realisierung ausgewählt. Der Künstler hat dann gemeinsam mit den Ideengebern die Hirschskulpturen aus Beton gegossen. Verbunden war dies mit einem Ausflug in die Schorfheide. Bei Ferien auf dem Bauernhof gab es neben der künstlerischen Arbeit auch Gelegenheit, das Landleben zu genießen, vom Ausritt auf dem Pony bis zur Nachtwanderung – zu den röhrenden Hirschen der Schorfheide... Nach der Aufstellung der Hirschskulpturen in Marzahn wurden diese während eines Festes mit zahlreichen Gästen feierlich enthüllt. Um die Identifizierung der Bewohner mit den Hirschen (und ihrem Quartier) zu verstetigen, wurden Patenschaften an Anwohner und Schulklassen vergeben. Die Hirsche tragen damit nachhaltig zur Identifikation der Bürger mit ihrem Quartier bei.

 

Zeitblende

Stories

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Charrette

Zukünftige Beteiligungsaktionen

Auszeichnungen

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Kinder bei der Charrette

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Charrette Mai 2007

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Minister Tiefensee würdigt Konzeption

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Preisgericht

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Bau der Hirschskulpturen

©   | degewo

Hirschaufstellung

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Charrette

Das Besondere des Charrette-Verfahrens: Es ist konsequent öffentlich. Unmittelbar am Planungsort können Interessierte jederzeit an der Charrette teilnehmen, selbst planen, ihre Wünsche äußern oder sich über den Stand der Planung informieren.

 

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Kekse zur Enthüllung der Hirsche

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Vergabe von Hirschpatenschaften

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Zukünftige Beteiligungsaktionen

Ein wesentliches Ziel der Umgestaltung im Schorfheideviertel war und ist die Bildung nachbarschaftlicher Netzwerke. Interaktive Planungsprozesse, Patenschaften und die Schaffung von Identifikationsobjekten, wie Hirsche oder MuFuBoxen, die das Miteinander im öffentlichen und halböffentlichen Raum stärken, tragen dazu bei. Gerade die MuFuBoxen bieten den Bewohnern vielfältige Möglichkeiten der Begegnung. Vom gemeinsamen Basteln und Handwerken in und vor den Garagen über Garagenflohmärkte bis zu Nachbarschaftsfesten sind vielseitige Ansätze des nachbarschaftlichen Lebens und der Nachbarschaftshilfe denkbar und von der degewo AG ausdrücklich erwünscht.

 

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Deutscher Landschaftsarchitekturpreis - Sonderpreis 2011 Wohnumfeld

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Pläne zum Wohnumfeld Schorfheideviertel

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Auszeichnungen

Aufnahme des Projektes Schorfheideviertel - Aufwertung von Rückbauflächen - als BestPractice im EU-Jahresbericht 2009 „Zukunftsinitiative Stadtteil“.

Sonderpreis beim Wettbewerb „Familienfreunde 09“ der Berliner Wohnungswirtschaft unter der Schirmherrschaft der Berliner Senatorin Ingeborg Junge Reiher.

Für den Entwurf gewann gruppe F den Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2011 - Sonderpreis Wohnumfeld.

 

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©  Roger | Freyer Wege führen durch die neue Hügellandschaft 

©  gruppe F Charrette - Arbeiten vor Ort 

©  Roger | Freyer Ergebnis der Charrette 

©  gruppe F Eröffnugn der MuFuBoxen 

©  gruppe F Die Schorfheide ist Vorbild für das umgestaltete Wohnumfeld 

©  gruppe F Ein Wunsch der Bürger: Garagen 

©  Roger | Freyer Ein Hirsch im Schorfheideviertel 

©  gruppe F Unterwegs im Schorfheideviertel 

©  Roger | Freyer11 Blick auf die MuFuBoxen 

©  gruppe F Blick in das Schorfheideviertel 

©  Roger | Freyer Der röhrende Hirsch 

©  Roger | Freyer Winter im Schorfheideviertel 

©  Roger | Freyer Schneeballschlacht 

Wohnumfeld Schorfheideviertel - Charrette und Umgestaltung Berlin-Marzahn


Nach dem Abriss von fünf Gebäuderiegeln mit insgesamt 262 Wohnungen im Schorfheideviertel in Berlin-Marzahn entstanden großzügige Freiräume im Inneren des Viertels. Zunächst verbreitete sich etwas Angst unter den verbliebenen Bewohnern des Viertels. Um die frei gewordenen Flächen bestmöglich zu nutzen und das Gemeinschaftsgefühl unter den Bewohnern wieder zu stärken, wurde 2007 eine öffentliche Charrette zur Zukunft des Schorfheideviertels durchgeführt. Mehr als 200 Menschen beteiligten sich an diesem Verfahren und entwickelten gemeinsam mit dem Planungsteam von ts redaktion und gruppe F sowie den lokalen Akteuren Ideen für die Nachnutzung.

Von den Bewohnern des Quartiers kam die zündende Idee: „Lasst uns doch die Schorfheide zum Leitbild für die Gestaltung unseres Stadtquartiers machen.“ Daraufhin wurden bis zu drei Meter hohe Erdhügel modelliert und an die vorhandene Topographie angepasst. Parkplätze wurden z.T. rückgebaut, durch Hügel ersetzt und mit Rasen bepflanzt, wobei hohe Gräser und große Kiefern die Hügelkuppen betonen. Im Frühjahr geben Tulpen den Hügeln einen Farbakzent. Es entstanden zusätzlich 24 so genannte MufuBoxen (Multifunktionsboxen), die, angeordnet wie eine Schafherde in der Schorfheide, von den Mietern als Garage, als Abstellraum für Geräte oder Hobbyraum genutzt werden können. Der Hirsch wurde von den Bewohnern als ironisches Bild und Identifikationsfigur ausgewählt und findet sich in Form von Betonskulpturen des Künstlers Jörg Schlinke im Schorfheideviertel wieder. Für den Entwurf gewann gruppe F den Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2011.

 


Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2011

Sonderpreis Wohnumfeld
Juryurteil: Aufgrund von harten sozialen Einschnitten auch bei diesem Stadtumbau wurden die Bewohnerinnen und Bewohner nach dem Abriss einiger Gebäude intensiv in die Planung der vorhandenen und neu entstandenen Freiflächen mit einbezogen. Was normalerweise zu einer Ansammlung von vielen Ideen ohne inneren Zusammenhalt führt, wird hier zu einem überraschenden Resultat, das weit über andere Verfahren hinaus gelangt. Hier scheinen die PlanerInnen nicht nur moderiert, sondern auch gestaltet zu haben.

Das lokale Wissen und die Wünsche wurden mit einer naturnahen, landschaftlich inspirierten Idee umgesetzt: „Wir holen die Schorfheide nach Marzahn“. Die modellierte, mit Kiefern und Gräsern gestaltete Parklandschaft wurde als kleinster gemeinsamer Nenner zu einem starken, einprägsamen Bild, das für viele Nutzungen offen bleibt und auf selbstverständliche Art anzueignen ist. Die Reduktion auf eine gestalterisch starke Idee ermöglicht die Integration verschiedener weiterer Maßnahmen.

In einem Kunstwettbewerb setzen sich die BewohnerInnen mit der Tierwelt der Schorfheide auseinander und überhöhen den Gestaltungsansatz. In sogenannten Multifunktionsboxen werden Räume angeboten, die sich die BewohnerInnen für eine individuelle Betätigung wünschten. Sie setzen einen neuen Maßstab in ihrer Funktion, aber auch in ihrem Spiel mit den großvolumigen Wohnhäusern. Mit der aktiven Beteiligung konnten nachbarschaftliche Netzwerke gebildet werden, mit der starken gestalterischen Idee wurde ein neues Stück Heimat geschaffen.

 


Garten des Monats • Jahrgang 2011

September 2011

 


Planungsbeteiligte Partner • Bauausführende Firmen

Bauleitung:
degewo AG, Ursula Allerdissen / gruppe F Landschaftsarchitekten


am Bau Beteiligte:
GaLaBau: Fa. Brandenburg, Berlin, Fa. Fiedrich, Nauen


Weitere an der Planung Beteiligte:
degewo AG, Berlin, Ursula Allerdissen, Bezirksamt Marzahn Hellersdorf von Berlin, Amt für Stadtentwicklung, Fachbereich Stadtplanung, Sabine Antony, Joerg Schlinke (Künstler)

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

Öffentlich zugänglich

 


Weitere Informationen im Internet

gruppe F Landschaftsarchitekten - Wohnumfeld Schorfheideviertel

Beteiligungskompass - Charretteverfahren im Schorfheideviertel Marzahn

SenStadtUm - Freiflächengestaltung nach Wohnungsrückbau im Schorfheideviertel

Draußen im Zentrum - Schorfheideviertel

BauNetz - Wald im Plattenbau

Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V. - Schorfheideviertel Berlin

degewo - Stadtteilmanagement in Marzahn

Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V. - Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2011

Berliner Morgenpost - Schorfheide-Viertel gewinnt Landschaftsarchitektur-Preis

Berliner Zeitung - Im Schorfheideviertel wird eine märkische Landschaft angelegt

taz - Die Schorfheide in Berlin-Marzahn

jot.w.d. - Viereckige Schäfchen aus Beton

Pinterest - Die "Schafherde" der Mufus im Schorfheideviertel

Planung

gruppe F
ThoMi Bauermeister, Gabriele Pütz, Gerd Kleyhauer, Dr. Antje Backhaus

Gneisenaustraße 41
10961 Berlin


Projektinformationen

Projektzeitraum
2007 - 2010

Größe
0,6 ha

Bausumme
Gesamtkosten: 853.000 EUR aus dem Programm Stadtumbau Ost, inkl. Mittel der EU (EFRE)

Auftraggeber • Bauherr
degewo AG, Berlin

Adresse
Schorfheidestraße 2-12, Golliner Straße/Kölpiner Straße
12689 Berlin


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