Caritas-Zentrum St. Vinzenz Ingolstadt

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© 2016  Florian Scheiber Barrierefreier Eingang mit neuer Überdachung 

Überdachung des neuen barrierefreien Eingangs mit einer "schwebenden" massiven Metallplatte. Der Baumbestand wird in das geschwungene Wegesystem integriert, neue Bäume ergänzt.

© 2016  Florian Scheiber Geschwungene Betonwand mit farbigen Sehschlitzen 

Der Mauerverlauf nimmt die geschwungene Form des Wege auf, sowohl in ihrem Grundriss als auch in ihrer Höhenabwicklung- sie steigt zur Mitte hin an und fällt zu den Rändern hin wieder ab. Sehschlitze mit buntem Glas gliedern die Mauer und ermöglichen Ausblicke.

©  Florian Schreiber  

© 2016  Florian Schreiber  

© 2016  Florian Scheiber Laufbahn als Teil der neuen Sportanlagen 

Die Sportflächen werden von Sitzstufen im Wechsel mit Treppenstufen begleitet. Die so entstehenden zwei Ebenen, die sowohl oben als auch unten barrierefrei zugänglich sind, stellen für die Rollstuhlfahrer eine Art Tribüne dar.

©  Florian Schreiber  

© 2016  Florian Scheiber  

Caritas-Zentrum St. Vinzenz Ingolstadt


Die Außenanlagen des Caritas-Zentrum St. Vinzenz, das 400 Menschen mit Behinderung in allen Alterstufen fördert und betreut, wurden neu gestaltet.
Ein bereits vorhandener zentraler Zugangsweg teilt den gesamten Außenraum in zwei Areale. Das Gestaltungskonzept greift diese Zweiteilung auf und differenziert diese beiden Bereiche in ihrer Form und Funktion:
Während westlich des Weges eine Fläche für sportliche Aktivitäten geschaffen wird, entsteht östlich davon eine Abfolge von Aktions- und Ruhezonen. Das Rückgrat dieses Bereiches bildet ein geschwungener Erlebnispfad aus Asphalt. Dieser Rundweg lässt durch seinen Verlauf Räume entstehen, die dieser verbindet und gleichzeitig trennt. Verstärkt wird diese Raumbildung durch ein auf und ab des Weges. Diese Räume werden unterschiedlich besetzt, die geschaffenen Höhenunterschiede und Böschungen für die verschiedenen Aktivitäten ausgenutzt: es entstehen - Spielzonen mit Einzelgeräten - eine Sandspielfläche mit Matschanlage - ein grünes Klassenzimmer - eine Festwiese.
Zur Vergrößerung der nutzbaren Fläche wird als Einfriedung und Abgrenzung zur vielbefahrenen Friedrich-Ebert-Straße hin eine Betonmauer vorgesehen. Die Mauer greift die geschwungene Form des Weges auf, sowohl in ihrem Grundriss als auch in ihrem Höhenverlauf. Einzelne Sehschlitze gliedern die Mauer und ermöglichen Ausblicke.
Die Sportanlagen auf der anderen Seite umfassen eine Boccia-Bahn, eine Tartan-Laufbahn, eine Weitsprunganlage, ein Allwetterplatz mit Basketballkorb und ein Fußballfeld.
Entlang der Laufbahn werden Sitzstufen im Wechsel mit Treppenstufen eingebaut. Die so entstehenden zwei Ebenen, die sowohl oben als auch unten barrierefrei zugänglich sind, stellen für die Rollstuhlfahrer eine Art Tribüne dar.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Anita Fesseler, Susanne Donaubauer, Wolfgang Rosenbauer

Planung

Wolfgang Weinzierl Landschaftsarchitekten GmbH
Wolfgang Weinzierl, Alois Rieder, Anita Fesseler, Marlene Heichele, Ulrich von Spiessen

Parkstraße 10
85051 Ingolstadt


Projektinformationen

Projektzeitraum
2014 - 2016

Größe
4.000m²

Auftraggeber • Bauherr
Caritasverband für die Diözese Eichstätt e.V.

Adresse
Frühlingstraße 15
85055 Ingolstadt

 

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