Wanderweg Wiedenbachtal

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© 2017  Herz Übersichtsplan 

Der Plan dient als Wandderwege-Schild

© 2017  Herz Wegeanfang mit Schild 

Auch im Detail zieht sich die Gestaltungslinie Stahl und Holz durch. Die Materialien sind "roh" , die Konstruktion einfach und klar. Keinerlei rustikale Anbiederungen!

© 2017  Herz 1. Wegeabschnitt: Wiesenweg mit Baumtor und Treppe 

1. Wegeabschnitt: Wassergebundene Wegedecke ("Forstmischung" aus Granit) und rohe Treppe aus vorgefundenen Granitblöcken

© 2017  Herz Großer Steg 

Steg als Stahlkonstruktion (feuerverzinkt) mit Holzbelag (Douglasie) als Bachquerung. Länge ca. 12 m, Längsgefälle 11,5 %. Im Vorbereich Langbank.

© 2017  Herz Trockenmauer 

Serpentinenaufstieg mit Trockenmauern aus heimischem Granit. Stufen aus vorgefundenen Steinen. Teilweise wurden die Stufen aus dem anstehenden Fels ausgestemmt.

© 2017  Herz 2. Wegeabschnitt - Felspfad 

Der "Felspfad" bildet den "dramatischen" zweiten Wegeabschnitt in Hanglage, etwas vom Bach abgerückt und mit Überblick nach unten und übers Gelände. Es geht über Stock und Stein...

© 2017  Herz Gerölltreppe 

Vorgefundene Geröll- und Felsformation mit stufenförmig ausgebildeter Passage. Transformation als Gestaltungsprinzip.

© 2017  Herz Abstieg in die Bachaue 

Dieselbe Geröllformation von der anderen Seite...

© 2017  Herz Bank und Trockenmauer 

Oberhalb eines Serpentinenaufstiegs wird ein Aussichtspunkt mit Bank und Trockenmauer angelegt.

© 2017  Herz 3. Wegeabschnitt 

Im "arkadischen" dritten Wegeabschnitt geht es bequem leicht bergan. Die Wegeführung ermöglicht ein Schlendern, da bequemes Begehen möglich ist. Einzelne Baumgestalten begegnen dem Wanderer unmittelbar...

© 2017  Herz Felstor 

Das Fesltor bildet den Endpunkt des dritten Wegeabschnittes. Es stellt eine Verengung dar und eine Torsituation als Übergang zum nächsten Abschnitt.

© 2017  Herz 4. Wegeabschnitt 

In einer eleganten S-Kurve führt der vierte Wegeabschnitt zum Ende des Wanderwegabschnitts, wo der Einstieg in den Wanderwegaufstieg an den Gertelbacher Wasserfällen beginnt. Die perfekte S-Kurve stellt für Kenner eine hommage an den eglischen Landschaftspark dar... und an den nachfolgenden der Gertelsbacher Wasserfälle.

© 2017  Herz Kleiner Steg 

Gegen Ende der Wanderung kreuzten wir nochmals den Wiedenbach auf kurzem Wege. Vorhandene, stark bearbeitete Granitblockstufen aus einem Abbruchprojekt der Gemeinde finden hier Wiederverwendung, da der Steg wegen des erforderlichen Hochwasserquerschnittes höher gelegt werden musste.

Wanderweg Wiedenbachtal


Wanderweg im Schwarzwald

Der neue Wanderweg bildet den Einstieg in den Rundweg um die Gertelbach-Wasserfälle. Er erstreckt sich auf eine Länge von ca. 1 km und überwindet dabei knapp 100 m Höhenunterschied. Der Wanderweg gliedert sich in 4 Abschnitte mit charakteristischen Geländesituationen (Lage in der Wiese oder im Wald, links-oder rechtsseitig des Baches, mit steilem Gefälle oder flach...) und enthält 7 charakteristische "Stationen", teils Naturbildungen wie "Quelle" oder "Felsentor", teils Architekturen wie die zweier Stege, Trockenmauern und Sitzbänke.
Die Aufgabe erforderte unkonventionelles Herangehen. Wie einst bei Ludwig Sckell, wurde die Wegeführung im Gelände festgelegt und ausgepflockt und erst danach im Plan eingetragen. Danach wurde nochmals geprüft und korrigiert, und auch beim Bau waren noch kleinere Korrekturen notwendig, etwa zur Umgehung eines Baumes.
Es wurden ausschließlich gebietsautochthone Materialien eingesetzt - beim Granit für die Mauern und Treppen ein erheblicher Kostenfaktor. Womöglich wurde daher örtlich vorgefundenes (beisp. beim Wege- und Fundamentaushub) Material verwendet.
Projekte dieser Art erfordern erheblichen Bauleitungs-Aufwand. Schon alleine der "Anmarsch" zur Baustelle stellt einen Zeitfaktor dar, der nicht unterschätzt werden darf. Auch die Baustellenlogistik erforderte einiges Gespür und Geschick aller Beteiligten: Die Stege konnten nur in Einzelteilen antransportiert werden; die Zuwege waren zu schmal für größere Transportgeräte. Man dachte sogar daran, Pferde einzusetzen. Die Bauzeiten wurden eingeschränkt, da wir uns in einem Landschaftsschutzgebiet befinden. Außerdem war das Feld der Bieter stark eingeschränkt, da im Vorfeld eruiert wurde, welche Firma überhaupt noch in der Lage ist, Trockenmauern zu bauen. (Hinweis: Der Verfasser belegte selbst einen Trockenmauerkurs, um der Firma entsprechende Anweisungen, im Zweifelsfall mit eigener Hand, geben zu können.)
Andererseits bereitet die Auseinandersetzung mit dem Gelände und dem Naturraum und dessen unmittelbares Erleben eine große Befriedigung. Man könnte fast an Urlaub denken, wenn es dabei nicht auch ums Geldverdienen ginge.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Catherine Wagner, Benedikt Herz

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

A 5 Ausfahrt Bühl Richtung Bühlertal. Am Ortsende weiter auf L 83, rechts abbiegen Hinweisschild "Gertelbach-Wasserfälle". Frei zugänglich ab Wanderparkplatz Wiedenbachtal (Einstieg nach 100 m links).
Gute Wanderschuhe und Trittsicherheit erforderlich!

Planung

Herz Landschaftsarchitektur - Dietmar Herz

Grabenstraße 18
76534 Baden-Baden


Projektinformationen

Projektzeitraum
2014 - 2017

Größe
4000 m²

Bausumme
300.000,- € brutto

Auftraggeber • Bauherr
Gemeinde Bühlertal und Stadt Bühl

Adresse
Wiedenbachweg / Gertelbachweg
77830 Bühlertal


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