Wasserspuren Hann Münden

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©  Ramboll Studio Dreiseitl Wasserspuren Hann Münden 

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Wasserspuren Hann Münden


Das Exprojekt zeigt die ökologische Ästhetik einer Wasser-Klang-Licht Komposition und ist wegweisend für eine neue, experimentelle Planungskultur. Öffentliche Info- und Planungsworkshops und ausgeprägte Pressearbeit waren wichtige Voraussetzungen zum Erfolg und zur nachhaltigen Identifikation der Bürger mit der Entwicklung der Stadt.

In einem intensiven Planungsprozess zwischen Bürgern, Planern und Künstlern, von Planung bis Ausführung, entwickelten sich Ideen für die Neugestaltung historischer Altstadtplätze. Sogenannte "Bürgersteine", Pflastersteine von Bürgern bearbeitet finden sich in der Gestaltung wieder.

Zwischen Kirche und Rathhaus entstand eine leicht gestufte Wasserfläche mit nur 4cm Wassertiefe, vorwiegend gespeist von Regenwasser. Über strukturierte schräge Bereiche gelangt das Wasser in das nächst tiefere Becken. Es enstehen verschiedenste Strömungsmuster, welche nachts mit Lichtleitertechnik beleuchtet werden. In die Lichtstelen integrierte Mikrofone nehmen Töne der Umgebung auf und aktivieren Wellenmikrophone. Über Lichtspiegelungen werden diese Wellenbewegungen auf die Rathhauswand projiziert. Die beabsichtigte Interaktion führt vom Betrachten zum Tun, Wasser wird bewusst erlebt.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Herbert Dreiseitl, Dieter Grau, Christoph Hald, Andreas Bockemühl, Dietmar Schellinger

Planung

Ramboll Studio Dreiseitl
Dieter Grau, Gerhard Hauber

Nussdorfer Straße 9
88662 Überlingen


Projektinformationen

Projektzeitraum
1999 - 2000

Größe
1.100m²

Auftraggeber • Bauherr
Stadt Hann.Münden

Adresse

34346 Hann Münden


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