Energie- und Erlebnislandschaft Dycker Feld

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© 2002  Aero Luftbild | RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten Das Dycker Feld 

© 2008  RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten Blick über das Dycker Feld 

© 2002  RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten Pflanzwerk Orange 

© 2002  RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten Rückriem 

© 2008  RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten Theatre Dacriculture 

Energie- und Erlebnislandschaft Dycker Feld Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur


Gewachsener Schlosspark „begegnet“ modernem Landschaftsgarten im Chinaschilf – innovativ und respektvoll haben wir hier einen zukunftsweisenden Grünraum geschaffen. Auf der 24 Hektar großen, ehemaligen Ackerfläche ist 2002 das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur / Dezentrale Landesgartenschau entstanden. Der Park ist einzig und explizit aus dem Bezug zur früheren Nutzung sowie seiner Umgebung hervorgegangen.
Rechtwinklige Flächen aus Miscanthus prägen das Erscheinen und bilden die räumliche Struktur. Zwischen den Raumkörpern aus Schilf befinden sich große Rasenflächen. Mit den strahlenförmigen anthrazitfarbenen Wegen bilden diese als grüne Bänder die zentralen Sichtachsen und Verbindungen. Rückgrat des Dycker Feldes ist eine historische Allee aus Esskastanien. Im Chinaschilf liegen 24 Gartenräume. Im Frühjahr frei stehend „versinken“ diese im Laufe des Jahres im wachsenden Miscanthus. Der Park und auch die Pflanze selbst verändern sich im Laufe der Jahreszeiten und eröffnen immer wieder neue Erlebniswelten.
Der Einsatz von Miscanthus ist unsere zentrale ästhetischer Leitlinie. Zugleich ist Schilf ein nachwachsender und Energielieferant. In einem Biomassekraftwerk deckt die Ernte den gesamten Jahresbedarf der Schlossanlage.

 


Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2003

Würdigung
Juryurteil: Mit dem Dycker Feld wurde mit neuen Mitteln ein Pendant zu der historischen Schlossanlage geschaffen, die in ihrer Solitärstellung erhalten bleibt. Die Allee des alten Schlossparks bildet das Rückgrat der neuen Gestaltung, Chinaschilf ist das bestimmende Gestaltungsmittel und schafft durch seinen schnellen Wuchs übers Jahr hinweg immer neue Raumeindrücke. Hervorzuheben ist der Aspekt, dass das Chinaschilf als nachwachsender Rohstoff jeweils im Herbst gemäht und einer Verwertung zugeführt wird.

 


Planungsbeteiligte Partner • Bauausführende Firmen

Architekten/Beteiligte Firmen
Pavillons: Schröder + Schevardo Architekten, Bonn; Kunst: Prof. Rückriem, Köln

Planung

RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
Stephan Lenzen

Klosterbergstraße 109
53177 Bonn


Projektinformationen

Projektzeitraum
2000 - 2002

Größe
24 ha

Auftraggeber • Bauherr
Stiftung Schloss Dyck

Adresse
Schloss Dyck
41363 Jüchen


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