Das „Grüne Band Berlin“

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Gestaltungskonzept Norweger Straße

Gestaltungskonzept

Gestaltungskonzept Bürgerpark, Panke und Güterbahnhof Schönholzer Heide

Gestaltungskonzept Nordgraben

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Gestaltungskonzept Norweger Straße

©  FUGMANN JANOTTA

Gestaltungskonzept Norweger Straße

Teile der Norwegerstraße sollen - wie bereits im Flächennutzungsplan dargestellt - zu einem Grünzug umgestaltet werden. Dafür sollen Bereiche der Bahnfläche hinter der bestehenden Mauer zugänglich gemacht werden. Im Straßenraum entsteht eine klar erkennbare Fußwegeverbindung, vom Verkehr abgegrenzt.

Als verbindendes Gestaltungselement für diese Grünverbindung könnten locker eingestreute Gruppen von Zierkirschen dienen. Der nördliche Abschnitt zwischen Finnländischer Straße und Bösebrücke sollte teilweise entsiegelt und bepflanzt werden. Unter der Bösebrücke könnte eine Multifunktionsfläche für sportliche und spielerische Aktivitäten (Tischtennis, Basketball, Skateranlage oder ähnliches) entstehen.
Teilbereiche südlich der Esplanade sollten offiziell für den Hundeauslauf abgegrenzt werden. Nördlich der Esplanade könnte ein Weg auf die Bahnböschung und entlang der S-Bahn bis zur Maximilianstraße führen. Die Verlängerung dieses Weges bis zum S-Banhof Pankow wäre wünschenswert.

 

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Zukunftsvision "Nasses Dreieck"

©  FUGMANN JANOTTA | FUGMANN JANOTTA

Mauerstreifen Süden

©  FUGMANN JANOTTA

Ausschnitt Konzept "Nasses Dreieck"

©  FUGMANN JANOTTA

Gestaltungskonzept

Für das "Nasse Dreieck" ist es das wesentliche Ziel, die Zugänglichkeit zu ermöglichen. Es ist geplant, den Mauerweg am ursprünglichen Verlauf des Kolonnenweges orientiert nach Norden verlaufen zu lassen. Die derzeitigen Planungen sehen einen intensiver genutzten Bereich im Westen und einen weniger intensiv genutzten, naturnah gestalteten Bereich im Osten vor.

Im Westteil sollten diverse Angebote für Spiel und Sport sowie Treffpunkte entstehen.
Durch niedrig gehaltene Vegetation mit nur einzelnen Bäumen sollen der offene Charakter und die weiten Blickbeziehungen beibehalten werden. Der Ostteil wird durch ein abwechslungsreicheres Relief und Bereiche mit dichterer Vegetation geprägt sein. Hier ist ein Naturerfahrungsraum für Kinder und Jugendliche nach deren Vorschlägen und Ideen vorgesehen. Naturerfahrungsräume sind „wilde“, naturnahe Freiräume ohne vorgegebene Spielelemente, die von Kindern und Jugendlichen eigenständig (d.h. ohne Begleitung von Erwachsenen) aufgesucht und genutzt werden.

 

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Mauerstreifen Mitte

©  FUGMANN JANOTTA

Konzept Bürgerpark Panke

©  FUGMANN JANOTTA

Gestaltungskonzept Bürgerpark, Panke und Güterbahnhof Schönholzer Heide

Der denkmalgeschützte Bürgerpark wird in seiner Schönheit erhalten.
Im Zuge der Umgestaltung der Flächen des Pankower Grünflächenamtes wird sich hier eine bessere Verbindung zwischen Bürgerpark und Mauergrünzug ergeben.

Der begradigte Lauf der Panke wird naturnäher gestaltet. Dazu gehören flachere Ufer, kleine Verschwenkungen im Fließverlauf und Bepflanzungen im Gewässer. Das Regenrückhaltebecken an der Wilhelm-Kuhr-Straße soll künftig ständig durchflossen werden.

Die Wegeführung im Kreuzungsbereich Schulzestraße, Wilhelm-Kuhr-Straße und Am Bürgerpark soll sicherer gestaltet werden. Derzeitige Überlegungen sehen vor, die Straße Am Bürgerpark als Fahrradstraße auszuweisen.

Kinderbauernhof
Der Kinderbauernhof Pinke Panke als besonderer Lern- und Erlebnisort für Kinder und Jugendliche aus Pankow, Wedding und Reinickendorf erhält möglicherweise eine Erweiterungsfläche. Nördlich angelagert kann ein Naturerfahrungsraum entstehen, in dem Kinder eigenständig in der Natur spielen können.


Güterbahnhof Schönholz
Der ehemalige Güterbahnhof Schönholz sollte zugänglich gemacht und durch ein Wegenetz erschlossen werden. Die Waldbestände werden erhalten und dienen der naturnahen Erholung. Die ehemalige Ladestraße an den Bahngleisen könnte entsiegelt und als Wiese angelegt werden. Das Bahnhofsgebäude soll einer Nachnutzung zugeführt werden.

All dies ist jedoch nur möglich, wenn das Land Berlin diese Flächen erwirbt.

 

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Mauerstreifen Nord

©  FUGMANN JANOTTA

Nordgraben

©  FUGMANN JANOTTA

Gestaltungskonzept Nordgraben

Um den Norgraben als Gewässer besser erlebbar zu machen, sollten die umgebenden Gehölzbestände deutlich ausgelichtet werden. Zwei Balkone auf der Nordseite des Grabenufers könnten dann zum Verweilen einladen.

Eine besondere Bedeutung für die wohnungsnahe Erholung hat der Mauergrünzug zwischen Nordgraben und Rosenthal. Hier hat sich durch einen spontanen Pflanzenaufwuchs seit dem Fall der Mauer eine abwechslungsreiche Landschaft entwickelt, die erhalten und besser zugänglich gemacht werden soll. Durch Pflegemaßnahmen sollen sich niedrigere Vegetationsbestände mit Gebüschen und Baumgruppen abwechseln und somit eine attraktive Halboffenlandschaft bilden.

Südlich des Friedhofs „Pankow VII“ könnten einzelne Elemente aus Naturmaterialien zum naturnahen Spielen einladen.

Perspektivisch sollte der Mauerweg auf der Trasse des ehemaligen Kolonnenweges verlaufen. Hierzu wäre eine Querung der Trasse der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) in der Nähe des Nordgrabens notwendig.

Das Motiv der rosa blühenden Zierkirschen könnte im südlichen Bereich der Grünfläche den ehemaligen Verlauf der Berliner Mauer symbolisieren. Ein Platz am Ufer des hier natürlicher gestalteten Nordgrabens könnte zum Verweilen einladen.

 

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©  FUGMANN JANOTTA Blick von der Behmstraße Richtung Bornholmerstraße/ Norweger Straße 

©  FUGMANN JANOTTA Kirschenhain an der Norweger Straße 

©  FUGMANN JANOTTA Blick vom Bahndamm auf das "Nasse Dreieck" 

©  FUGMANN JANOTTA Bahndamm am "Nassen Dreieck" 

©  FUGMANN JANOTTA "Nasses Dreieck" 

©  FUGMANN JANOTTA Wasserspiel an der Panke 

©  FUGMANN JANOTTA Freifläche zwischen Klemke- und Kopenhagener Straße 

©  Christoph Funk Nordgraben 

Das „Grüne Band Berlin“ Vom Todesstreifen zum Grünzug - der ehemalige Mauerstreifen


Zwischen den Bezirken Mitte, Reinickendorf und Pankow verlief jahrzehntelang ein Teil der innerdeutschen Grenze - die Berliner Mauer. Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall sind viele Flächen des ehemaligen „Todesstreifen“ unbebaut und bleiben als Landschaftsfuge in der Stadtstruktur erkennbar.

Als Teil des „Grünen Bandes Berlin“ sollen die Flächen des ehemaligen Mauerstreifens nun zu einer Grünverbindung zwischen Innenstadt und dem Naturpark Barnim werden.
Die Besonderheit des etwa neun km langen Grünzugs liegt in seinen vielen naturbelassenen Flächen mit Brachen, Wiesen und Stadtwald. Um diese Vielfalt aus Offen-, Halboffen- und Waldlandschaften zu erhalten, wurde das Gebiet gemeinsam mit dem Volkspark Schönholzer Heide und dem Bürgerpark im Jahr 2010 zum Landschaftsschutzgebiet (LSG) erklärt.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung lässt derzeit ein Struktur- und Nutzungskonzept erarbeiten, um sowohl die hohe Bedeutung des Grünzugs für den Arten- und Biotopschutz zu erhalten und gleichzeitig die Nutzung für das Natur- und Freizeiterleben zu ermöglichen. Das Konzept soll einerseits den Schutz der Landschaft gewährleisten als auch die vielfältigen Nutzungsansprüche so verteilen und lenken, dass Konflikte weitestgehend vermieden werden.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Martin Janotta, Helge Herbst, Marlen Matthäus

 


Weitere Informationen im Internet

"Grünes Band Berlin"

Planung

FUGMANN JANOTTA PARTNER
Harald Fugmann, Martin Janotta, Reinhard Busch, Helge Herbst

Belziger Straße 25
10823 Berlin


Projektinformationen

Projektzeitraum
2011 - 2012

Auftraggeber • Bauherr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Adresse

Berlin


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