Tilla-Durieux-Park

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© 2005  Tony the pixel, wikimedia commons | wikimedia commons Blick vom Potsdamer Platz Richtung Gleisdreieck 

Tilla-Durieux-Park aus der Luft gesehen

© 2012  Bernd Kraft | BK Tilla-Durieux-Park  Hier wird die in sich verdrehte Raumskulptur gut sichtbar.

© 2008  Klimper Tilla-Durieux-Park  Das südliche Parkende

© 2012  Bernd Kraft | bk Tilla-Durieux-Park  Blick nach Nordosten. Die rosa Rohrleitung gehört zu einer Baumaßnahme und ist temporär.

© 2012  Bernd Kraft | BK Tilla-Durieux-Park 

© 2012  Bernd Kraft | bk Tilla-Durieux-Park  Blick nach Norden

© 2012  Bernd Kraft | bk Wippen  Ein Spielplatz auch für Erwachsene

Ursprünglich sollte hier ein Spielplatz für einen Kindergarten entstehen. Dann wurde umgeplant, der Kindergarten entfiel. So entstande die Idee der großen Wippen. Leider sind sie etwas störanfällig und deswegen nicht immer in Betrieb.

© 2008  Klimper Wippe 

© 2012  Bernd Kraft | bk Tilla-Durieux-Park  Blick vom Potsdamer Platz nach Süden

Tilla-Durieux-Park Landschaftsarchitekur als Land Art


Der Henriette-Herz-Park und der Tilla–Durieux-Park bilden zusammen ein grünes und zugleich städtisches Bindeglied zwischen dem historischen Tiergarten und dem zukünftigen Park auf dem Gleisdreieck.

Der Tilla Durieux-Park besteht aus einer Rasenskulptur, die 450 Meter lang ist, bis zu vier Meter hoch und bis zu 35 Grad abfallende Böschungen aufweist. Sie dreht sich um ihre eigene Längsachse, sodass sich die höchsten Punkte an den beiden Enden von der Ostseite auf die Westseite verschieben.
In der Mitte befindet sich ein Einschnitt. Hier befindet sich, als Reminiszenz an den ehemals an dieser Stelle geforderten Kita-Spielplatz, ein Platz mit langen Wippen. Über diesen Platz ist auch die Anbindung an die Bernburger Treppe und das dahinter liegende Stadtquartier gegeben. An beiden Enden befinden sich Vorplätze. Seitlich wird die Skulptur von Promenaden mit Bäumen (Linden) und Bänken begleitet.
Nach der Eröffnung im Sommer 2003 hat der fertiggestellte Park manchen Skeptiker überzeugt, zumal er sofort gut angenommen und intensiv genutzt wurde. Die klare Form stellt einen angenehm ruhigen Kontrast zur Vielfalt der umgebenden Bebauung dar. Beim Umschreiten oder Auf-dem-Kamm-Entlanglaufen stellen sich abwechslungsreiche Raumerlebnisse ein.
Leider wurde die Skulptur mitunter auch an Stellen belaufen, die nicht dafür vorgesehen waren, insbesondere an den Steilseiten. Dies führt immer wieder zu Schäden.

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

frei zugänglich

 


Weitere Informationen im Internet

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Planung

 

DS Landschapsarchitecten, Amsterdam
Bruno Doedens, Maike van Stiphout


Projektinformationen

Projektzeitraum
1995 - 2003

Größe
25.000 m²

Bausumme
2.250.000 €

Auftraggeber • Bauherr
Land Berlin

Adresse
Potsdamer Straße / Linkstraße
Berlin


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