Olympiapark Berlin

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1936

© 1936  | Bundesarchiv, Bild 146-1973-031-43 CC-BY-SA

Olympiastadion mit Schwimmstadion im Vordergrund

© 1936 Josef Jindřich Šechtl

Vorfeld Olympiastadion

© 1936 unbekannt

Jesse Owens, der erfolgreichste Sportler dieser Spiele, siegt beim 200-Meter-Lauf in 20,7 s.

Olympische Sommerspiele 1936

 

Zeitblende

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© 2004  Sir James Haupteingang Olympiastadion 

© 2006   | Times Olympiastadion während der Fußball-WM 2006 

© 2007  Denis Apel (Stardado) Luftbild 

© 2005  Sandro Schachner Innenansicht Olympiastadion 

© 2012  Michael Barera Maifeld mit Glockenturm und Langemarck-Halle 

© 2012  Peter Kuley Glockenturm und Langemarck-Halle 

© 2008  Andreas Levers Olympisches Schwimmstadion 

© 2006  Times Berliner Waldbühne am Rande des Olympiaparks 

© 2012  Peter Kuley Zugang zur Berliner Waldbühne 

Olympiapark Berlin


Das Berliner Olympiastadion ist eine moderne Sportstätte und zugleich ein signifikantes Zeugnis der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Als fast vollständig erhaltenes "Gesamtkunstwerk" ist die Sportanlage das einzig fertig gestellte Großbauprojekt aus den Anfangsjahren des Nationalsozialismus.

Auf dem Gebiet der Rennbahn Grunewald wurde 1913 das Deutsche Stadion für die in Berlin geplanten Olympischen Spiele 1916 errichtet, die wegen des Ersten Weltkrieges ausfielen. Für die in Berlin stattfindenden Olympischen Spiele 1936 wurde das Reichssportfeld im Wesentlichen in der heutigen Form neu geschaffen. Dabei wurde das Deutsche Stadion weitgehend abgerissen und durch das Olympiastadion ersetzt. Die nahezu vollständig erhaltene Sportanlage gilt als eindrückliches Zeugnis nationalsozialistischer Bau- und Kunstpolitik.

Zum Olympiagelände gehören neben dem Olympiastadion das Deutsche Sportforum, Olympia-Schwimmstadion, Waldbühne, Maifeld, Glockenturm mit Langemarckhalle sowie ein Hockey- und ein Reiterstadion. In der Waldbühne finden regelmäßig Open-Air-Veranstaltungen statt. Der Glockenturm dient als Aussichtsturm mit Blick über das Olympiagelände und die umliegenden Bezirke Berlins.

Das Olympiastadion wurde für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 grundlegend saniert und erhielt unter anderem ein weit gespanntes Dach. Seit 2006 informieren die Dauerausstellung Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006 (im Gebäude des Glockenturms) sowie 45 Informationstafeln im und um das Gelände die Besucher über die Geschichte der 100jährigen Sportanlage. Die 45 Tafels sind als "Historische Kommentierung des Olympiageländes Berlin" konzipiert. Sie ermöglichen den Besuchern der Sportanlage eine reflektierte Auseinandersetzung mit den historischen Baulichkeiten und Kunstwerken aus der Frühzeit des Nationalsozialismus und den politischen Hintergründen ihrer Entstehung. Eine Übersicht der Tafels nebst Geländeplan ist zu finden unter www.bfgg.de (Projekte, Olympiastadion Berlin).

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

Gelände teilweise frei zugänglich
Eintritt Olympiastadion samt Außengelände: 7/5 Euro (normal/ermäßigt)

Planung

 

Adresse
Olympischer Platz
14053 Berlin


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