Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

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Sowjertische Ehrenmale

Sarkophage

Treptower Park

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Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

© 2012 Bernd Kraft | bk

Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

© 2012 Bernd Kraft | bk

Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

© 2012 Bernd Kraft | bk

Sowjertisches Ehrenmal Schönholz

© 2010 Killer queen1 | Killer queen1

Sowjertische Ehrenmale

Im Stadtgebiet von Berlin wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von der Roten Armee drei sowjetische Ehrenmale angelegt. Das zentrale Ehrenmal befindet sich im Treptower Park, zwei weitere Ehrenmale entstanden im Tiergarten und in der Schönholzer Heide in Pankow.
Sie sollen an die 80.000 Rotarmisten erinnern, die bei der Schlacht um Berlin gefallen sind.

Sie sind nicht nur Denkmale, die an den Sieg über Nazideutschland erinnern, sondern sind auch Soldatenfriedhöfe und somit sowjetische Kriegsgräberstätten in Deutschland.

 

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Sarkophage

© 2012 Bernd Kraft | BK

Sarkophage

© 2012 Bernd Kraft | BK

Sarkophage

© 2012 Bernd Kraft | BK

Sarkophage

Sechzehn weiße Sarkophage aus Jurakalkstein stehen aufgereiht am Rand des zentralen Mittelfelds. Sie sind keine Begräbnisstätten, sondern symbolisieren die Unionsrepubliken der damaligen UdSSR.

Auf ihrer Längsseite befinden sich Reliefs aus der Geschichte des Vaterländischen Krieges der Sowjetvölker. Auf der Schmalseite, die dem Mittelfeld zugewandt sind, stehen Zitate von Josef Stalin.
Jeder der sechzehn Sarkophage steht unter einem bestimmten Thema wie: Angriff der Deutschen, Zerstörung und Leiden in der Sowjetunion, Sieg, Ehrentot usw. In die auf der Nordseite der Anlage aufgereihten Sarkophage sind die Zitate auf russisch eingemeißelt, in denen, die auf der Südseite stehen, auf deutscher Sprache.

 

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See

© 2005 Andreas Steinhoff | Andreas Steinhoff

Blumenbeet

© 2005 Andreas Steinhoff | Andreas Steinhoff

Spiel- und Liegewiese

© 2012 Bernd Kraft | bk

Liegewiese

© 2012 Bernd Kraft | bk

Uferpromenade

© 2012 Bernd Kraft | bk

Blick zur Insel der Jugend

© 2012 Bernd Kraft | bk

Platanenallee

© 2012 Bernd Kraft | bk

Treptower Park

Der Treptower Park wurde zwischen 1876 bis 1888 von dem damaligen Städtischen Gartendirektors Gustav Meyer geplant und angelegt.
Mit der S-Bahn ist der 88,2 Hektar große Park sehr gut erreichbar. Es gibt außerdem eine Anlegestelle der Stern- und Kreisschifffahrt.

Neben den schönen großen Spiel- und Liegewiesen ist besonders die vier km lange Uferpromenade entlang der Spree ein beliebtes Ausflugsziel.
Über eine steile Brücke erreicht man die Insel der Jugend, ein wunderbarer Ort zum Verweilen und Auszuruhen mit einem schönen Blick zur Insel Stralau.
Der Uferwege führt weiter zum Plänterwald, der im Gegensatz zum Treptower Park nicht gestaltet, sondern als Wald belassen wurde.
Im zentralen Teil des Parks befindet sich das sowjetische Ehrenmal; östlich davon die Archenhold-Sternwarte mit dem längsten Linsenfernrohr der Welt.

 

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© 2009  Chrissy85 | Wikipedia Commons Mahnmal im Treptower Park 

Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park ist eines von drei unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkrieges errichteten Mahnmalen in Berlin. Es ist zugleich ein Soldatenfriedhof mit über 7.000 Einzelgräbern.

© 2012  Bernd Kraft | bk Triumpfbogen 

Triumphbögen aus grauem Granit markieren die Eingänge zum Sowjetischen Ehrenmahl an der Puschkinalle und Am Treptower Park. Eine Inschrift ehrt die Soldaten, "die für Freiheit und Unabhängigkeit der sozialistischen Heimat gefallen sind".

© 2012  Bernd Kraft | bk Statue 

Auf einer Art Vorplatz auf dem Weg zur Zentralen Anlage befindet eine drei Meter hohen Frauenstatue, eine Allegorie, der um ihre gefallenen Söhne trauernden "Mutter Heimat".

© 2012  Bernd Kraft | bk Statue "Mutter Heimat" 

Auf einer Art Vorplatz auf dem Weg zur Zentralen Anlage befindet eine drei Meter hohe Frauenstatue, eine Allegorie, der um ihre gefallenen Söhne trauernden "Mutter Heimat". Eine breit angelegte leicht ansteigende Rampe, die beidseitig von Hänge-Birken gesäumt ist, führt zum Hauptfeld der Anlage.

© 2012  Bernd Kraft | bk Zentraler Blick 

Zwei stilisierte Fahnen aus rotem Granit inszenieren eine monumentale Eingangssituation und verneigen sich symbolisch vor den Toten.

© 2012  Bernd Kraft | bk Gräberfeld 

Das Mittelfeld der Anlage bilden fünf rechteckige Rasenflächen, eingefasst mit niedrigen Hecken aus Buchsbaum. In der Mitte sind jeweils quadratische Steinplatten mit einem Lorbeerkranz abgelegt. Die Flächen symbolisieren die Gräber für die gefallenen Soldaten. Diese Stätten werden von einem breiten Schmuckmosaikband gerahmt. Tatsächlich befinden sich die 7000 Soldatengräber an den Seiten der Anlage unter den Platanen und unter dem Grabhügel.

© 2012  Bernd Kraft | bk Sarkophage 

© 2005  Andreas Steinhoff Mausoleumshügel 

Der Mausoleumshügel bildet das Zentrum der Anlage. Unter ihm sind 200 tote Rotarmisten beigesetzt. Der Innenraum des Mausoleums ist mit einem Mosaikfries ausgekleidet. Auf dem Fries sind die Vertreter der 16 sowjetischen Unionsrepubliken bei der Totenehrung dargestellt. Auf dem Mausoleum befindet sich eine 70 Tonnen schwere Sowjetsoldatenskulptur aus Bronze.

© 2012  Bernd Kraft | bk Soldatenskulptur 

Der Soldat "Der Befreier" von Jewgeni Wutschetitschhat hat sein Schwert gesenkt, mit dem er vorher das Hakenkreuz zerschlagen hat. Auf seinem Arm trägt er ein gerettetes deutsches Mädchen.

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park


Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park ist eines von drei unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkrieges errichteten Mahnmalen in Berlin. Es ist zugleich ein Soldatenfriedhof mit vielen Einzelgräbern.

In der Folge eines Wettbewerbs wurde der Vorschlag einer sowjetischen Künstlergruppe ab 1946 umgesetzt. Prägende Teile der Anlage sind ein Triumphbogen an der Puschkinallee, ein von Hänge-Birken gesäumter Weg entlang der Zentralachse, stilisierte Fahnen aus rotem Granit am Eingang zum Hauptfeld, ein symbolisches Gräberfeld im Zentrum der Anlage, 16 weiße Sarkophage am Rand sowie der zentrale Ort der Anlage, ein künstlich angelegter Grabhügel auf dem die Skulptur "Der Befreier" von Jewgeni Wutschetitsch steht.

Das Ehrenmal befindet sich im 88 Hektar großen Gartendenkmal "Treptower Park", der zwischen 1876-1888 nach Plänen der Gartendirektoren Johann Heinrich Gustav Meyer und Hermann Mächtig entstand.

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

kein Eintritt

 


Weitere Informationen im Internet

Berlin.de, das offizielle Hauptstadtportal

Planung

 


Projektinformationen

Projektzeitraum
1946 - 1949

Größe
93.000 m²

Adresse
Am Treptower Park oder Puschkinallee
12435 Berlin


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