Theodor - Wolff - Park

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1987

1993

©  office regina poly | office regina poly

Blick von der Friedrichstraße

vor der Parkgestaltung

Das kriegszerstörte Areal hinter dem Mehringplatz war für die ehemals geplante Stadtautobahn Südtangente freigehalten worden. Mit der IBA '87 und durch Bürgerinitiativen, die bereits einen Grünraum gefordert haben, wurde ein Wettbewerb zur Gestaltung eines Parks ausgelobt.

© 1993 Reinhard Görner | Reinhard Görner

Blick von der Friedrichstraße

Sichtbarkeit von Spuren

Der neu angelegte Park formuliert Flächen mit unterschiedlichen Qualitäten statt einer Nutzungsfestlegung und kennzeichnet die Geschichte mit der Ausbildung eines Ensembles aus vorhandenen und neuen Fragmenten.

 

Zeitblende

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©  Reinhard Görner Blick von Südwesten 

© 1989  office regina poly Schwarzplan 

©  office regina poly Eingangsbereich 

©  office regina poly Lavendelweg 

©  office regina poly Spielbereich 

Theodor - Wolff - Park Das Park-Stadtrelief


Kennzeichnung der Geschichte des Stadtgrundrisses mit der Ausbildung eines Ensembles aus vorhandenen und neuen Fragmenten in geometrischer Flächen- und Weggestaltung. Anstelle von Nutzungsfestlegung entstehen Ausformungen von Flächen mit diversen Texturen wie Rasen, Wasserdecke oder Stauden.

Die Geschichte der zerstörten Stadt wird erzählt. Der Park befindet sich auf dem Areal eines ehemals dicht bebauten Blockes. Den verbliebenen Stadtfragmenten werden Flächen hinzugefügt, indem verschiedene Texturen wie Rasen, Wildwuchs mit Sandteich, Stauden und gebundener Wegedecke gruppiert werden.

Die ehemaligen Trampelpfade wurden zu Wegen, welche das Relief der verschiedenen Flächen gliedern und führen auf einen kleinen mit Säuleneichen umsäumten Rundplatz mit Brunnen. Doppelte Baumreihen schließen den Block. Zur Wilhelmstraße nehmen Arkaden die Linien der historischen Bebauung auf und formulieren so einen Abschluss zur Straße. Die Treppen und Mauern der Höhensprünge bilden Binnenräume, eine vielfach nutzbare Rasenfläche sowie ein Bolz- und Spielplatz, der in eine dichte Gräserlandschaft eingebettet ist. An der Friedrichstraße entstand ein Platz, der den Grünbereich zur Straße hin schließt und dessen Arkade das Tor zur Park bildet.

Details, wie die Ummantelung der Säulen mit Keramikabflussrohren und die Stahlträger der Arkaden oder der rauhe Beton der Mauern mit den Klinkereinlagen wurden aus dem Materialfundus Kreuzberger Gewerbebauten entwickelt.

Über den Park verteilt finden sich Objekte und Skulpturen des Bildhauers Heinrich Brummack.

 


Planungsbeteiligte Partner • Bauausführende Firmen

Bildhauer
Heinrich Brummack

Planung

Regina Poly


Projektinformationen

Projektzeitraum
1989 - 1990

Größe
1,2 ha

Auftraggeber • Bauherr
Bezirksamt Kreuzberg

Adresse
Friedrichstr. 238-244/ Wilhelmstr.
Berlin


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