Parklandschaft Tempelhof

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Pioniere auf dem Tempelhofer Feld

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Palttenvereinigung 2011

© 2011 Ines Ukrike Rudolph | Zukunftsgeräusche

Plattenvereinigung
In diesem Bau aus Ost- und Westplatten fanden einen Sommer lang viele interessante Veranstaltungen statt.

© 2011 Almut Jirku | Almut Jirku

Wissenschaftsladen
Ort für Vorträge und Seminare

© 2011 Ines Ulrike Rudolph | Ines Ulrike Rudolph

Segway -Ausleih
Im Bereich Wissenschaft und Forschung am Tempelhofer Damm wurde eine Segway-Station eingerichtet.

© 2011 Ines Ulrike Rudolph | Ines Ulrike Rudolph

Pionierprojekt Arche Metropolis
Gemeinsamer Bau der Arche als Kunstprojekt

http://www.tempelhoferfreiheit.de/mitgestalten/pionierprojekte/arche-metropolis/

© 2012 Annette Kaiser | Tempelhofprojekt GmbH

Pionierprojekt Stadtacker

© 2011 Ines Ulrike Rudolph | Ines Ulrike Rudolph

Künstler-Minigolf
Ästhetisch ansprechende Minigolfanlagen fordern die Sporler heraus.

© 2011 Ines Ulrike Rudolph | Ines Ulrike Rudolph

Pionierfeld Minigolf

© 2011 Ines Ulrike Rudolph | Ines Ulrike Rudolph

Allmende-Kontor
Im Allmende-Kontor haben sich fast 500 Interessierte zusammengeschlossen.

© 2011 Ines Ulrike Rudolph | Ines Ulrike Rudolph

Gärten im Allmende-Kontor
Viele unterschiedliche Beete sind entstanden.

© 2011 Ines Ulrike Rudolph | Ines Ulrike Rudolph

Dorfplatz für die Allmende im Bau

zukunftsgeräusche und Elisabeth Biederbeck bauen für das Allmendekontor einen Dorfplatz.

© 2012 Zukunftsgeraeusche | Zukunftsgeraeusche

Allmendekontor 2012

© 2012 Annette Kaiser | Tempelhofprojekt GmbH

Bauhaus reuse
Recyclingprojekt des Architekturbüros Zukunftsgeräusche

Aus Schiffscontainern und den Fenstern der Nordfassade des Bauhauses Dessau wurde dieses Gebäude errichtet. Im Sommer und Herbst 2012 werden hier Dikussionsveranstaltungen durchgeführt.

© 2012 Zukunftsgeraeusche | Zukunftsgeraeusche

Gecekondu Pioniere
Gecekondu bedeutet

Hier können vor allem Kinder ihre handwerklichen Fähigkeiten erproben. http://www.tempelhoferfreiheit.de/mitgestalten/pionierprojekte/gecekondu/

© 2012 Annette Kaiser | Tempelhofprojekt GmbH

Plattenvereinigung am neuen Standort

Die Plattenvereinigung wurde vom Westen nach Osten verlegt. Der Aufbau am neuen Standort erfolgte als Ausbildungsprojekt unter Anleitung von zukunftsgeräusche, ein Architekturbüro.

© 2012 Zukunftsgeraeusche | Zukunftsgeraeusche

Pioniere auf dem Tempelhofer Feld

Nicht nur die faszinierende Weite des Geländes lockt zahlreiche Gäste auf die Fläche des Tempelhofer Feldes. Auch die Pioniernutzungen sind Anlass, den neuen Freiraum inmitten Berlins zu entdecken und zu erobern. Diese so genannten Zwischennutzungen bieten attraktive Angebote für Erholungs- und Freizeitsuchende. Gleichzeitig geben sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, selbst etwas anzulegen, zu bauen und zu veranstalten.

Entwicklung und Ziele
Im Rahmen der konzeptionellen Vorbereitungsphase einer Nachnutzung des Flughafens Tempelhof wurden 2007/2008 Ideenwerkstätten mit internationalen Experten durchgeführt. Hier entstand die Idee, Zwischen- und Pioniernutzer erstmalig gezielt in eine integrierte Stadtentwicklung einzubinden.

Zwischen- und Pioniernutzer öffnen ungenutzte Flächen und Räume und führen diese neuen, oft innovativen Verwendungen zu. Durch die Nutzung von Freiräumen in der Stadt rücken sie wieder ins öffentliche Bewusstsein. Zwischen- und Pioniernutzer werden zunehmend zu wichtigen Kooperationspartnern der Stadtverwaltungen.

Dabei entfalten sie zunehmend ökonomische Impulse, weil sie Geschäftsstraßen und Quartiere beleben und selbst als Existenzgründer den Freiraum nutzen und in die Selbstständigkeit wachsen, weil sie Arbeitsplätze schaffen und sich in interdisziplinären Kooperationen und transdisziplinärer Forschung schulen.

Die Auswahl der Pionierprojekte erfolgte entlang von sechs Leitbildthemen: Bühne des Neuen, Sport und Gesundheit, Integration der Quartiere, Religion im Dialog, Zukunftstechnologien, Wissen und Lernen. Das Auswahlverfahren wird zunächst bis 2015 jährlich weitergeführt. Die Pionierprojekte erhalten Nutzungsverträge, die auf drei Jahre befristet sind. Sie befinden sich befristet auf den zukünftigen Baufeldern. Auch die Baugenehmigungen, sofern erforderlich, orientieren sich an dieser Laufzeit. Dieser Zeitraum wird von allen Beteiligten als Probezeit begriffen.
Mehr Informationen, die ständig aktualisiert werden, finden sich unter
http://www.tempelhoferfreiheit.de/mitgestalten/pionierprojekte

Verortung:
http://www.tempelhoferfreiheit.de/fileadmin/user_upload/Mitgestalten/Pionierprojekte/Downloads/120415_TempelhoferFreiheit_Uebersicht_Pioniere_web.pdf

 

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© 2011  GROSS.MAX. Konzept Parklandschaft Tempelhof aus dem Verhandlungsverfahren  Die künftige Parklandschaft , Stand April 2011, Entwurf: GROSS.MAX.

© 2009  Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. III Künftige Parklandschaft von oben  Ehemaliger Flughafen Tempelhof im Luftbild

© 2010  Roger Frey | Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ausblick vom Dach  Von der Dachterrasse des ehemaligen Flughafengebäudes hat man einen großartigen Blick auf das weite Feld und das Stadtpanorama.

© 2008  Markus Bader Picknick-Area  Der ehemalige Freizeitbereich der amerikanischen Streitkräfte ist heute ein beliebter Treffpunkt für alle Besucher.

© 2008  Marcus Bader Landebahn  Die beiden Landebahnen prägen das Feld. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit für alle möglichen Sportarten.

© 2008  Markus Bader Basketballplatz  Auch diese amerikanische Hinterlassenschaft eignet sich hervorragend für die Nachnutzung.

© 2008  Markus Bader Blick über das Feld 

© 2011  GROSS.MAX. Wasserbecken am Vorfeld  Das Wasserbecken sieht nicht nur gut aus, sondern reinigt und sammelt das Regenwasser von Dach und Vorfeld.

© 2011  GROSS.MAX. Landform  Die Landform ist Bestandteil des Kreises. Sie ist so angelegt, dass sie den Blick auf das Gebäude nicht behindert.

Die Landform schiebt sich von Osten nach Westen aus dem Gelände heraus. Ihre Oberkante behält die Geländehöhe am Anfangspunkt bei, während das restliche Gelände nach Westen weiter abfällt. So behindert sie nicht die Sicht auf das Gebäude von den weiter entfernt liegenden Flächen. Sie bildet einen Viertelkreis der Kreisform, die das Gebäude auffängt und es so in die Parklandschaft einbindet.

© 2011  GROSS.MAX. Blick über südliche Landebahn  Der Blick geht zum östlichen Rand der Parklandschaft, nach Neukölln. Im Hintergrund sieht man das Felsenmonument.

© 2011  GROSS.MAX. Baumhaine im Süden 

© 2011  GROSS.MAX. Nord-Süd-Weg  Dieser Weg wird eine neue Querung der Parklanlandschaft ermöglichen, mit Blick auf den Fernsehturm.

© 2011  GROSS.MAX. Pionierwald  Pioniervegetation und Pioniernutzer können sich hier zusammen entfalten.

© 2011  GROSS.MAX. Nutzungsinseln  Hier können sich zukünftig sich später Gemeinschaften selbstbestimmt betätigen.

Sogenannte "Teilöffentlichkeiten", das heißt Gruppen und ähnliches, können in solchen Räumen tätig werden, ähnlich den Pionieren, die sich zur Zeit in den künftigen Baufeldern betätigen. Die Inseln sollen in einem geregelten Verfahren auf Zeit vergeben werden.Teilöffentlich deswegen, weil sie zwar für jeden zugänglich sein sollen, aber von einer Gruppe angelegt werden.

© 2011  GROSS.MAX. Blick nach Westen auf den Pavillon  Er markiert den Kreuzungspunkt von nördlicher Landebahn und Nord-Süd-Weg.

© 2011  GROSS.MAX. Picknick-Area  In der bereits heute attraktiven Pichnickarea wird es zukünftig vielfältige Angebote geben.

© 2011  GROSS.MAX. Vogelschau  Ein Blick von oben auf die zukünftige Parklandschaft

Parklandschaft Tempelhof Der ehemalige Flughafen Tempelhof wird von GROSS.MAX. in eine Parklandschaft umgestaltet - bei Beibehaltung der Weite.


Die Leitidee des Konzeptes von GROSS.MAX. besteht darin, durch Verwendung von Kreis und Oval mit großer Leichtigkeit und wie selbstverständlich das Flughafengebäude und die ehemaligen Landebahnen in die Parklandschaft zu integrieren. Die Kreisform, aus dem Flughafengebäude abgeleitet, wird gebildet durch eine kleine Landform sowie die Kreisform vollendende Wege und das Wasserbecken. Das Oval besteht aus den vorhandenen Taxiways und sich überlappenden, neuen Wegen, eine dynamische Zone, in der kleinmaßstäbliche Nutzungen ihren Platz finden. Zur Verbindung mit der Umgebung dienen die Ost-West-gerichteten Landebahnen und ein neuer Weg in Nord-Süd-Richtung.

Die Tempelhofer Freiheit lebt von der Weite, eine Parklandschaft von 360 Grad. In alle Richtungen kann man den Himmel und den Horizont erleben. Auf den großen Wiesenflächen bleibt die Weite erlebbar, sie sind ein bewegliches Bild aus Blumen und Gräsern. Mit dem Entwurf gelingt es, einen Park mit hohem Nutzwert zu gestalten und gleichzeitig den Charakter des Flughafens zu erhalten.

Das Wasserbecken mit anschließendem Wasserlauf beginnt am östlichen Rand des Vorfeldes, südlich des Taxiways, und zieht sich dann nach Westen an der Grenze zwischen Vorfeld und Gelände entlang. Es nimmt nach Durchlaufen einer Reinigungsstufe das Regenwasser vom Gebäude auf. Daraus ergibt sich eine selbstverständliche Abgrenzung zum Vorfeld.

Die Tempelhofer Freiheit lebt von der Weite, es entsteht eine Parklandschaft von 360 Grad. In alle Richtungen kann man den Himmel sehen und den Horizont, das Stadtpanorama erleben. Auf den großen Wiesenflächen bleibt die Weite erlebbar. Es wird ein vorsichtiger Umgang mit der biologischen Vielfalt dargestellt; u.a. werden die vorhandenen Bäume am "Alten Hafen" erhalten und ergänzt. Die zentrale Wiesenlandschaft ist ein bewegliches Bild aus Blumen und Gräsern, in der wenige vorhandene umgenutzte Gebäude sowie der Felsen platziert sind. Mit dem Felsen wird eine neue Landmarke gesetzt, zugleich ein Höhenakzent und ein Kletterfelsen. Der Fels steht in Beziehung zum Monument im Viktoriapark und zum Radarturm.

Der Ring mit seinen sich überlappenden Wegen schafft eine dynamische Zone, in der kleinmaßstäbliche Nutzungen ihren Platz finden. Hier werden, nahe zu den Quartieren, die zahlreichen kleinräumi¬geren Angebote platziert, wie sie für die tägliche Nutzung gewünscht wurden, z.B. Kinderspiel, Grillplätze u.ä.. Ebenso können die Pioniernutzungen, die sich bewährt haben, hier als Teilöffentlichkeiten zukünftig Platz finden.

Intensive Bereiche sind eng verknüpft, extensivere Bereiche, insbesondere die zentralen Wiesenflächen, haben nur eine geringe Dichte an Erschließungswegen. So entstehen lebhafte und ruhigere Bereiche in der Parklandschaft, was dem Naturschutz entgegen kommt. Durch die Parkfugen wird der zentrale Landschaftsraum mit den Quartieren verknüpft, ebenso dienen sie dem Kaltluftaustausch.
Der Entwurf erlaubt Veränderungen im Laufe des Prozesses, ohne das Konzept in Frage zu stellen. Es gelingt, einen Park mit hohem Nutzwert zu gestalten und gleichzeitig den Charakter des Flughafens zu erhalten.

Wettbewerb, Überarbeitung im Verhandlungsverfahren, LP 2 - 5
GROSS.MAX., Edinburgh;
Eelco Hooftman; Bridget Baines; Nigel Sampey

Waterloo Place 6
EH1 3 EG Edinburgh


Wettbewerb, Überarbeitung im Verhandlungsverfahren
Sutherland Hussey
Charles Sutherland Charles Hussey

Giles Street 99
EH6 6BZ Edinburgh

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

Der Zugang ist kostenlos. Es gibt mehrere Eingange, so am Tempelhofer Damm, am Columbiadamm und an der Oderstraße.

Planung

 


Projektinformationen

Projektzeitraum
2010 - 2020

Größe
circa 240 ha

Auftraggeber • Bauherr
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und die GrünBerlin GmbH

Adresse
Tempelhofer Damm, Columbiadamm, Oderstraße
12101 Berlin


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