Freiraum schafft Stadt

© Dirk Laubner | SenStadtWohn Beriin

Freiraum schafft Stadt

Die Gestalt und Entwicklung unserer Städte werden ganz wesentlich durch Landschaft und Freiraum definiert. Parks und Gärten, aber auch Straßen, Plätze und Promenaden prägen das Bild einer Stadt und schaffen Identität. Was wäre München ohne den Englischen Garten, Berlin ohne Tiergarten, London ohne den Hyde Park? Freiräume sind zugleich Bühnen gesellschaftlichen Lebens. Sie schaffen als Orte der Begegnung und Kommunikation Urbanität. Urbane Freiräume und Landschaften werden heute aber auch als eigenständige „grüne Infrastruktur“ betrachtet, entsprechend entwickelt und von der Bevölkerung in besonderer Weise wertgeschätzt, z.B. Anlagen für Spiel und Sport, Kommunikation und auch als (Radverkehrs-)Verbindungen zwischen Stadtteilen.

Die aktuelle Online-Ausstellung gibt anhand ausgewählter Projekte einen Überblick, welchen Beitrag die Landschaftsarchitektur zur Stadtentwicklung leistet, wie durch Freiraum Stadt geschaffen wird. Im Idealfall wird im Vorfeld ein Gerüst aus Freiräumen geschaffen, das die bauliche Entwicklung anstößt und die räumlichen und atmosphärischen Qualitäten des zukünftigen Quartiers festlegt. Damit übernehmen die Freiräume die Rolle, die gewünschte städtebauliche Qualität zu sichern. Die in ihrem architektonischen Ausdruck oft wenig beeinflussbaren Hochbauten werden in ein erkennbares, zusammenhängend konzipiertes und ansprechend gestaltetes Gefüge aus Freiräumen eingebunden.

Ziel ist stets, mit einer nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung die Grundlagen zu schaffen für lebendige Städte mit hoher urbaner Lebensqualität. Dabei leistet die Freiraumentwicklung u.a. einen wichtigen Beitrag, auch wenn es darum geht, auf aktuelle Entwicklungen wie Demografie, Integrationbedarf und Klimawandel zu reagieren und die Stadt zukunftsfest zu machen.

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