Siedlung Schillerpark

12345678910

Rundgang schließen

©  Hackenberg Tauthof Windsorer Straße 

©  Hackenberg Tauthof Spielbereich 

©  Hackenberg Tauthof Rasenfläche 

©  Hackenberg Taut mit 50er Jahre Erweiterung 

©  Hackenberg 50er Jahre Erweiterung Mietergärten 

©  Hackenberg Erweiterung 50er Jahre Rossow 

©  Wohlfarth | Hackenberg Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe 

Deutscher Bauherrenpreis 2013/Modernisierung und Sonderpreis Denkmalschutz im Wohnungsbau

©  Wohlfarth | Hackenberg Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe Zeilenbauten 

Deutscher Bauherrenpreis 2013/Modernisierung und Sonderpreis Denkmalschutz im Wohnungsbau

©  Wohlfarth | Hackenberg Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe geöffnete Höfe 

Deutscher Bauherrenpreis 2013/Modernisierung und Sonderpreis Denkmalschutz im Wohnungsbau

©  Hackenberg Lageplan 

Siedlung Schillerpark UNESCO-Weltkulturerbe, Sanierung


In den Jahren zwischen 1924 und 1930 entstanden die in die Welterbeliste eingetragenen Freianlagen der Siedlung am Schillerpark nach dem Muster offener Blockrandbebauung mit grünem Schmuckhof in der Tradition angelsächsischer Squares als eine der ersten Berliner Siedlungen der Moderne.
Die Räume, wirken als abgeschirmte Innenräume mit Ausblicken an den offenen Blockrändern.
Die Freiflächen werden mit Baumreihen in zwei Teile, einen Rasenhof und einen Sandgefüllten Spielbereich getrennt. Bruno Taut legt mit seiner1928 vorgelegten Planung Wert auf die Einheitlichkeit von Freiraum und Architektur.
Mit der Sanierung wurde die Räumlichkeit durch Rodung der Strauchvegetation und Nachpflanzung der Baumreihen wieder hergestellt.
Die nach der Erweiterung der Siedlung in den 50’er Jahren durch Walter Rossow gestalteten Freiräume erhalten Mietergärten und sind vielfältiger zu nutzen.
Die Einheit bei Taut, ist bei Rossow die Ergänzung, die gezielte Hervorhebung einzelner Merkmale der Architektur (Feingliedrigkeit, Leichtigkeit) sowie das durch die Taut Gebäude bestimmte städtebauliche Umfeld (Durchblicke Taut-Höfe, Straßenfluchten). Daher finden wir bei Rossow sowohl mehrere Materialien als auch eine größere Vielfalt und Staffelung der Pflanzung.
Ein weiterer Siedlungsteil zeigt mit vom Straßenrand gelösten Zeilenbauten nach Aussen hin sich stärker öffnende Gartenräume. Die privaten Mietergärten werden durch flach geneigte Böschungen abgerückt.
Der Baumbestand wurde auf die ursprünglichen Gestaltungsziele zurückgeführt. Die dadurch gewonnene Helligkeit ermöglicht die Herstellung anspruchsvoller Pflanzungen und ausgedehnter Rasenflächen.

Deutscher Bauherrenpreis 2013/Modernisierung und Sonderpreis Denkmalschutz im Wohnungsbau
Siedlungserweiterung 1955-1959, Energetische Modernisierung: Winfried Brenne Architekten Berlin

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Annett Gries, Gutachten

Henrik Hübner

Antje Zahl

Planung

 

Hackenberg Landschaftsarchitekten
Klaus-Peter Hackenberg

Belziger Straße 25
10823 Berlin


Projektinformationen

Projektzeitraum
Gutachten 2004 - 2010-2013

Größe
3,5 ha

Bausumme
900.000,-

Auftraggeber • Bauherr
Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG
Knobelsdorffstraße 96
14050 Berlin

Adresse
Barfusstraße/Corker Straße/Holländerstraße/Dubliner Straße/Bristol Straße
13349 Berlin


Projekt auf Karte anzeigen

 

Video schließen

Anfang

Übersicht schließen