Lebendige Sprotte - Entwicklung eines Gewässer- und Auenraumes

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2000-2002

2001-2004

2003–2004

2003–2005

2003–2007

2003–2008

2004-2005

Erarbeitung einer Gewässerentwicklungskonzeption für das Gesamtgewässer

Sprotte-Entwicklung ist Schwerpunktthema im Modellprojekt Schmölln-Gößnitz und Umland

Planung (Lph. 1-8) für/und Umbau des Wehres Nöbdenitz zur Sohlgleite

Planung (Lph. 1-8) und Bau des Wassererlebnispfades Sprotte

Projektmanagement für die Gewässerentwicklung

Modellvorhaben Flussgebietsmanagement an der Sprotte

ABM Entwicklung der Sprotteauen

 

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© 2008  Dipl.-Ing. Martin Schmidt | IPU Erfurt Sohlgleite Burkersdorf 

Lebendige Sprotte - Entwicklung eines Gewässer- und Auenraumes


Mit dem Projekt „Lebendige Sprotte“ verfolgte die Stadt Schmölln im Auftrag von 14 Anliegergemeinden der Sprotte im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie die ganzheitliche Entwicklung eines Gewässer- und Auenraumes in drei aufeinander abgestimmten Teilprojekten:

- Teilprojekt Modellvorhaben Flussgebietsmanagement
- Teilprojekt Wassererlebnispfad Sprotte
- TeilprojektABM Entwicklung der Sprotteaue

Ausgangslage an der Sprotte:
- unzureichende biologische Durchgängigkeit durch viele Wehranlagen
- verbaute Gewässerabschnitte
- massiver Eintrag von Böden (Schlamm, Nährstoffe) in die Gewässer durch hohe Wassererosionsgefährdung im
Einzugsgebiet und Fehlen von Uferrandstreifen

Kooperation aller Anlieger-Gemeinden der Sprotte mit den Zielen:
- Erhaltung und Entwicklung der Sprotte-Aue als landschaftsprägende Leitstruktur
- Hochwasserschutz: Niederschlagsrückhalt in der Fläche
- biologische Durchgängigkeit und Renaturierung: Verbesserung der Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere
- Erholung: Entwicklung der Sprotte-Aue als Erholungsraum und Verbindungsachse
- Wasserqualität: Schutz vor diffusen Einträgen, Abwasserreinigung

Aufgaben von IPU als Projektmanagement
- Vorbereitung und Begleitung von Projekten
- Kostenkontrolle und Vorbereitung des Fördermitteleinsatzes
- Erstellung eines Katalogs potentieller Kompensationsmaßnahmen
- Lobbyarbeit, Öffentlichkeitsarbeit

Erfolgsfaktoren
- breite Beteiligung von Anfang an
- Betrachtung des Gesamtgewässers
- persönlicher Einsatz von Kommunalpolitikern der Region
- regelmäßige Informationen zum Arbeitsstand
- Finanzierung eines Managements
- starke Unterstützung durch Behörden
- sichtbare Ergebnisse im Kleinen

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Dipl.-Ing. Martin Schmidt, Garten- und Landschaftsarchitekt

Dipl.-Ing. (FH) Eduard Bär

Planung

IPU - Ingenieurbüro für Planung und Umwelt
Dipl.-Ing. Frank Neumann

Breite Gasse 4-5
99084 Erfurt


Projektinformationen

Projektzeitraum
2000 - 2008

Bausumme
Gesamtinvestitionsvolumen: 1,5 Mio. Euro

Auftraggeber • Bauherr
Stadt Schmölln im Auftrag von 14 Anliegergemeinden


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