Regionaler Landschaftspark Limes

Stories

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziele und Inhalte

Landschaftsanalyse

Freiraumkonzeption

Masterplan

Starter-Projekte

Markierung des Limes in der Landschaft

Landschaftsfenster

Höhenweg Wieslauftal

Wassererlebnisbereich Eisenbachsee

Wetzsteinstollen Spiegelberg

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Landschaftsausschnitte im Limes-Park: attraktive Waldlandschaft und kulturelles Erbe des Limes

© 2009  | Büro STP

Ziele und Inhalte

Zentrale Aufgabe des Regionalen Landschaftsparks Limes ist die Herausstellung der typischen landschaftlichen Strukturen, die Inszenierung der Landschaft und somit die Stärkung einer spezifischen Identität. Wertschöpfung und Förderung wirtschaftlicher Strukturen sind die Folge. Voraussetzung hierfür ist eine Vision der landschaftlichen Entwicklung.

Entscheidend für eine erfolgreiche Realisierung des Limes-Parks ist die Einbindung aller im Raum vorhandenen Kräfte. Begeisterung für und Identifikation mit dem 'Limes-Park' müssen im Rahmen des Projektes erzeugt und der 'Mehrwert' eines regional ausgerichteten Landschaftsparks vermittelt werden.

Die Realisierung von Einzelprojekten entfaltet eine Sogwirkung und trägt zu einer kontinuierlichen Entwicklung des Regionalen Landschaftsparks bei.

 

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Landschaftsanalyse - Teilbereich Landschaft, Kultur und Erholung

© 2009  | Büro STP

Ablauf und Akteure im Beteiligungssprozess

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Landschaftsanalyse

Der 'Limes' als Weltkulturerbe ist das zentrale, bislang jedoch vielfach 'verborgene' Leitthema, der Anrainer-Kommunen. Das landschaftliche Alleinstellungsmerkmal ist eine topografisch bewegte Waldlandschaft mit herausragenden Blickbeziehungen und Tälern.

Spannende Zeit-Zeugnisse der historischen Waldnutzung sind überall anzutreffen. Landschaftsgebundene Erholung und Naherholung besitzen ein großes, ausbaufähiges Potential in der Landschaft.
Die übergreifenden Themen Römer, Landschaft und historische Nutzungen werden im Limespark unter verschiedenen Aspekten herausgearbeitet, um die spezifischen Profile der einzelnen Kommunen zu stärken.

Neben der landschaftlichen und (erholungs-) infrastrukturellen Stärkung ist die Entwicklung einer gemeinsamen Vermarktungsstrategie ein zentrales Ziel des Landschaftspark 'Limes'.

 

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Kernthemen - Grundgerüst des Landschaftsparks

© 2009  | Büro STP

Freiraumkonzeption

Von besonderer Bedeutung für die Identität des Planungsraumes sind die reizvolle und abwechslungsreiche Kulturlandschaft, der Limes und die zahlreichen kulturellen Aktivitäten in den Kommunen.
Abgeleitet aus diesen vielfältigen Potentialen erfolgt die Konzentration auf übergeordnete Kernthemen für die Freiraumkonzeption und die touristische Vermarktung (siehe Abbildung):

Die Landschaft bildet dabei die Basis, auf der die Kernthemen aufbauen. Erst im Rahmen der landschaftlichen Kulisse entwickeln die Attraktionen ihren besonderen Reiz.
Ein eigenes Profil des Regionalen Landschaftsparks Limes wird neben den Themen Limes und Kultur vor allem durch die inhaltliche Ausrichtung auf einen Spielplatz der Natur erzielt. Ein spezielles Angebot läßt auf diese Weise die zusätzliche Zielgruppe Familien und Kinder erschließen.

 

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Projekt-Pakete werden aus Einzelmaßnehmen der Kernthemen geschnürt.

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Masterplan Teil Süd

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Masterplan Teil Nord

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Masterplan

Projekt-Pakete:
Der Masterplan stellt die zusammenfassende Planungskonzeption dar. Die Kernthemen der Freiraumkonzeption lassen sich durch eine Palette unterschiedlichster Maßnahmen im Landschaftspark Limes umsetzen.
Viele Einzel-Maßnahmen lassen sich zu räumlich–thematischen Projekt-Paketen bündeln. Bestehende und neu zu schaffende Attraktionen des Landschaftsparks Limes werden dabei durch Wege oder landschaftliche Leitlinien verknüpft.
Ergänzend sind infrastrukturelle Maßnahmen notwendig, die übergreifend der Entwicklung der Naherholung und des Tourismus dienen.
Neben den Projektpaketen prägen den Masterplan aber auch zahlreiche weitere Einzelmaßnahmen, die als einzelne 'Nadelstiche' die Leitziele des Landschaftsparks unterstützen.

 

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Visualisierung der 'Brammen' am Limes bei Kaiserbach

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Starter-Projekte

Starter-Projekte haben eine Initial- und Signal-Wirkung für den Landschaftspark. Dieser wird erst sichtbar durch Gebautes und Gestaltetes vor Ort. Eine rasche Umsetzung von Starter-Projekten ist der erste Schritt zur Etablierung des Landschaftspark Limes.
Einige der vorgeschlagenen Maßnahmen können von mehreren Kommunen gemeinsam durchgeführt werden und entsprechen somit dem Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit im Landschaftspark.

In den Stories können Sie fünf der acht Starter-Projekte erleben.

 

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Visualisierung der 'Brammen' am Limes bei Kaiserbach

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Markierung des Limes in der Landschaft

Um den Limes in der Landschaft hervorzuheben, braucht es ein markantes Element, dass sich trotzdem harmonisch in die Umgebung einfügt - ein immer wiederkehrendes Symbol für den Landschaftspark. Mit den 'Holzbrammen' ist ein künstlerischer Ansatz gefunden worden, der diesen Ansprüchen gerecht wird und Bezug auf die Historie nimmt. Einst war der Grenzwall nicht nur ein Graben-Wall-System sondern auch mit Pfahlreihen versehen, wie sie heute als Nachbildungen z. B. in Grab zu finden sind. Die Holzbrammen verdeutlichen als stilisierte Pfahlreihe mit großen und kleinen Holzstelen den Verlauf der römischen Grenzlinie.

Projekt in Planung.

 

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Visualisierung eines Aussichtspunktes mit der ‚Stimmgabel’ als Landschaftsfenster

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Landschaftsfenster

Mit den als ‚Stimmgabeln’ titulierten Landschaftsfenstern wurde ein künstlerisches Mittel gefunden, das als Landmarke prägend für die Region sein soll. Es ist Merkzeichen, Informationstafel, Aussichtspunkt und Blickfang zugleich.
Der Idee einer Holzstele aus dem Starterprojekt 1 ‚Holzbrammen’ wird aufgegriffen und variiert. Als weithin sichtbares Zeichen markiert es die Aussichtspunkte im Landschaftspark.
Der Spalt in der Säule reizt den Betrachter zum Durchschauen und schärft so den Blick für einen Ausschnitt in der Landschaft – ein ‚Landschaftsfenster’. Informationsschilder an der ‚Stimmgabel’ erläutern die visuellen Eindrücke und geben Hinweise zum Regionalen Landschaftspark Limes im Allgemeinen und dem Standort im Speziellen.

Projekt in Umsetzung.

 

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Übersicht Höhenweg Wieslauftal

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Höhenweg Wieslauftal

Der geplante Höhenweg Wieslauftal führt über ca. 34,0 km von Schorndorf bis nach Welzheim . Die Route erstreckt sich vorwiegend auf vorhandenen Wanderwegen. Vorhandene Aussichtspunkte werden über Stichwege angebunden. Ein separates Leit- und Informationssystem begleitet den gesamten Höhenweg.
Zusätzlich zu den Aussichtspunkten werden entlang des Höhenweges neue Erlebnisstationen geschaffen, die Natur, Geschichte und Landnutzung der Region anschaulich darstellen und zur Identifikation mit der Landschaft anregen sollen. Diese Erlebnisstationen vermitteln Wissen und geben die Möglichkeit zur interaktiven Benutzung durch die Besucher.

Projekt in Planung.

 

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Wassererlebnisbereich Eisenbachsee

© 2009  | Büro STP

Wassererlebnisbereich Eisenbachsee

Für die Naherholung um Alfdorf spielen der Leinecksee und der Eisenbachsee eine besondere Rolle.
Der Eisenbachsee verfügt über eine gute Wasserqualität und wird als Badesee genutzt. Außer einer gastronomischen Einrichtung am Dammweg ist er jedoch weitgehend touristisch unerschlossen.

Als Teil des Kernthemas 'Spielplatz der Natur' wird am Eisenbachsee das Erholungsangebot verbessert und für Familien mit Kindern verschiedener Altersgruppen ein Erlebnisbereich am Wasser geschaffen werden. Spiel- und Informationsangebote nehmen unter dem Motto 'Leben wie die Germanen' Bezug auf unsere germanischen Vorfahren. Die Germanische Geschichte wird spielerisch vermittelt und erlebbar gemacht.

Projekt in Planung.

 

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Historisches Zeitzeugnis Wetzsteinstollen

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Eingang zum Wetzsteinstollen

© 2012  | Büro STP

Wetzsteinstollen Spiegelberg

Der einmalige Wetzsteinstollen in Spiegelberg wird für den Fremdenverkehr als Attraktion erschlossen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht .
Für das Tourismusprogramm „Besucherbergwerk Wetzsteinstollen“ wurde ein Konzept erarbeitet, das über die im Starterprogramm geplanten Maßnahmen hinausgehen.
Maßnahmen innerhalb des Starter-Projekts sind der Ausbau des Rundweges, Wiederaufbau der Rollbahn für die Loren und Gestaltung des Umfeldes an der Brechhütte, Sitzplatz und Treppe an der Wetzsteinklinge, die Freiräumung und Dokumentation des Unteren Bruches und die Beschilderung des Bergbaulehrpfades.


Das Projekt Wetzsteinstollen Spiegelberg ist umgesetzt und wurde im Herbst 2012 eingeweiht.

 

Rundgang schließen

© 2009   | Büro STP Übersicht des Regionalen Landschaftsparks Limes im Rems-Murr-Kreis 

Regionaler Landschaftspark Limes Masterplan


Dialogischer, prozessorientierter Masterplan für den 319 qkm großen nordöstlichen Ausschnitt der Region im Schwäbisch-Fränkischen Wald zur Förderung der 'Grünen Infrastruktur' im Landschaftspark Region Stuttgart. Leitbildentwicklung und Definition von konkreten Projekte, deren Umsetzung die Region Stuttgart fördert.

Konzeption eines Regionalen Landschaftsparks als informelles Planungsinstrument auf der Ebene des Regionalplans im nordöstlichen Teil der Planungsregion. Im Zuge der Planung wurden eine landschaftliche Entwicklungskonzeption formuliert und konkrete Maßnahmen in einem Masterplan unter intensiver Beteiligung der zugehörigen Kommunen, Behörden und Verbände abegleitet. Die Planungsbeteiligten entwickelten bereits im Planungsprozess Leuchturmprojekte und setzen diese kontinuierlich um. Die Bearbeitung erfolgte aufgrund der großen Fläche des Untersuchungsraums mit einem Geographischen Informationssystem. Hohe Anforderungen waren an die Moderation von Steuerungs- und Expertenrunden und Dokumentation eines mehrstufigen Abstimmungsprozesses mit allen Beteiligten gestellt.

Speziell für den Bereich des sanften Tourismus bietet der Landschaftsraum des Schwäbisch-Fränkischen Waldes im Nord-Osten der Region Stuttgart beste Voraussetzungen. So sollen das kulturelle Erbe des Limes durch Maßnahmen der Landschaftsgestaltung inszeniert und die charakteristischen Merkmale der Landschaft zu einem erkennbaren Netz aus Freiräumen, Wegen und Attraktionen zusammengeführt werden.
Dabei schafft der Masterplan die Voraussetzung dafür, dass die Gradwanderung zwischen Bewahrung der Natur einerseits und eine Aufwertung durch Aktionen und Inszenierungen andererseits gelingt.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Christof Helbig, Dipl. -Ing., Freier Landschaftsarchitekt BDLA

Claudia Lang, Dipl. -Ing. (FH) Landschaftsarchitektin BDLA, Master of Geoengineering

Stephanie Siegel, Dipl. -Ing. (FH) Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung

 


Weitere Informationen im Internet

Landschaftspark Region Stuttgart - Infoportal des Verband Region Stuttgart

Planung

Prof. Schmid I Treiber I Partner
Thomas Treiber - Alexander Buchmüller - Christof Helbig

Heidenheimerstraße 8
71229 Leonberg


Projektinformationen

Projektzeitraum
2007 - 2009

Größe
319 km²

Auftraggeber • Bauherr
Verband Region Stuttgart
Kronenstraße 25
70174 Stuttgart

Adresse

Schwäbisch-Fränkischer Wald zwischen Spiegelberg, Murrhardt und Welzheim


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