Privatgarten, Tutzing

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©  Harry Dobrzanski  

©  Harry Dobrzanski  

Privatgarten, Tutzing


Mit Plateaus auf verschiedenen Niveaus, die durch Rasenstufen miteinander verbunden sind, fügt sich der Privatgarten in Hanglage optisch in umgebenden Landschaft ein und ist für die Bewohner ein vielseitig nutzbarer Raum.

Das Grundstück auf dem sich das Haus mit dem Garten befindet ist stark abfallend und hat insgesamt eine Höhendifferenz von 10.00 m. Das Gelände ist als Rasenstufenhang mit zwei hochgelegenen Plateaus modelliert. Der sensible Umgang mit der ortstypischen Formung des Hanges des sowie die freie Gehölzstellung lassen das Grundstück mit seiner Umgebung verschmelzen und so das Grundstück weitläufiger wirken. Als Kontrast zu den weichen, natürlichen Formen des Hanges akzentuieren weiße Betonmauern die Kanten und Plateaus in Korrespondenz mit der Baufigur des Hauses.

http://deutscher-landschaftsarchitektur-preis.de/archiv/preis-2009/sonderpreis-2009-hausgarten/112-privatgarten-tutzing

Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2009, Würdigung

Juryurteil:

Ein Garten an einem steilen Hang, häufig genug Thema in der Gartengestaltung, wird hier mit den Mitteln kleiner Mauerwände und einer geschwungenen Bodenmodellierung geschickt gelöst. Dadurch wirkt der Hang nicht terrassiert, sondern erinnert eher an die Weidehügel mit ihren Trittpfaden, die in der Umgebung des Grundstückes typisch sind.

Die Wegeführung wird durch gut proportionierte Treppenanlagen gegliedert und erschließt die einzelnen Ebenen des Grundstückes gekonnt. In Materialwahl und Farbe wird die Idee des weißen Gebäudekubus‘ fortgesetzt und in Raum- und Flächenelementen wiederholt. Der Entwurf fällt auf durch seinen gelassenen, unprätentiösen Umgang mit der Aufgabenstellung.

 


Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2009

Würdigung im Sonderpreis Hausgarten
Juryurteil: Ein Garten an einem steilen Hang, häufig genug Thema in der Gartengestaltung, wird hier mit den Mitteln kleiner Mauerwände und einer geschwungenen Bodenmodellierung geschickt gelöst. Dadurch wirkt der Hang nicht terrassiert, sondern erinnert eher an die Weidehügel mit ihren Trittpfaden, die in der Umgebung des Grundstückes typisch sind.

Die Wegeführung wird durch gut proportionierte Treppenanlagen gegliedert und erschließt die einzelnen Ebenen des Grundstückes gekonnt. In Materialwahl und Farbe wird die Idee des weißen Gebäudekubus‘ fortgesetzt und in Raum- und Flächenelementen wiederholt. Der Entwurf fällt auf durch seinen gelassenen, unprätentiösen Umgang mit der Aufgabenstellung.

Planung

die grille

Eichthalstraße 11
82377 Penzberg


Projektinformationen

Projektzeitraum
2006

Adresse

Tutzing

 

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