Garten im Bergischen Land, Solingen

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©  Brigitte Röde Aussicht ins Bergische Land 

Von einer höher gelegenen Terrasse am Haus bietet sich ein weiter Blick über den Garten und das Bergsiche Land.

©  Gary Rogers Terrasse am Wellnessbereich 

©  Agentur Tatendrang Storchschnabel 

Eine weiche Bepflanzung umrankt die architektonischen Formen des Wasserbandes.

©  Agentur Tatendrang Wasserband 

Das ebenerdige Wasserband begrenzt die obere Fläche. Der Blick in die Landschaft bleibt ungehindert, da keine weitere Absturzsicherung notwendig ist.

©  Gary Rogers Hecken aus heimischen Eiben verbergen die Abfangung und dienen gleichzeitig als Nist- und Nährgehölz für Vögel. 

©  Agentur Tatendrang Holzterrasse 

Die Holzterrasse liegt in geschützter Lage auf der mittleren Ebene. Eine Eibenhecke verdeckt die hohen Mauern des terrassierten Gartens. Hier lässt sich schon früh im Jahr die Sonne genießen.

©  Gary Rogers Das Wasserband 

Das Wasserband bildet die Grenze der oberen Ebene und refelktiert den Himmel.

©  Agentur Tatendrang Teich 

Der Teich auf der unteren Ebene kann über einen Kiesweg umrundet oder auf Trittplatten überquert werden. Die Fläche ist mit Vogel-, Bienennähr- und Schutzgehölzen besonders naturnah gestaltet.

©  Gary Rogers Die Schwimmteich-Ebene 

Die Teich-Ebene ist vorwiegend naturnah bepflanzt. Die Ränder des Schwimmteiches sind im Sommer üppig mit heimischen Sumpfpflanzen begrünt. Trittsteine führen über das Wasser auf den umgebenden Weg.

©  Agentur Tatendrang Beleuchtung im Garten 

In den Abendstunden ist der Garten dezent indirekt beleuchtet und entwickelt in der Dunkelheit eine ganz besondere, fast mystische Atmosphäre.

©  Agentur Tatendrang Terrasse am Wellnessbereich 

Die große Terrasse bietet nicht nur ausreichend Platz für Familienfeiern. Außerdem können hier Liegen und Sonnenschirm vor dem angrenzenden Wellnessbereich platziert werden, um die Sonne zu genießen.

Garten im Bergischen Land, Solingen


Dieser Garten am Rande von Solingen bietet durch seine Hanglage eine traumhafte Aussicht ins Bergische Land. Im Rahmen einer Hauserweiterung entstand im Untergeschoss ein großzügiger Wellnessbereich mit Panoramascheiben. Der Garten bekam dadurch einen neuen Stellenwert:
Durch die Terrassierung des Gartens in drei Ebenen kann der Garten vielseitig genutzt werden. Im oberen, hausnahen Bereich grenzt eine großzügige Terrasse mit Platz für Liegen und Sonnenschirme an den Wellnessbereich. Ein ebenerdiges Wasserband fasst die angrenzende Rasenfläche ein, welches außerdem als Absturzsicherung dient.
In geschützer Lage befindet sich auf der mittleren Ebene eine Holzterrasse.
Der Teich auf der unteren Ebene kann über einen Kiesweg umrundet oder auf Trittplatten überquert werden. Die Fläche ist mit Vogel-, Bienennähr- und Schutzgehölzen besonders naturnah gestaltet.

Dieser 1.650 m² große Garten am Rande von Solingen bietet durch seine Hanglage eine traumhafte Aussicht ins Bergische Land.

Rückblick: Vor dem Umbau war der Garten nur über einen schmalen Weg von der Terrasse des Erdgeschosses erreichbar und wurde kaum genutzt. Im Rahmen der Hauserweiterung entstand im Untergeschoss des Hauses ein großzügiger Wellnessbereich mit Panoramascheiben. Der Garten bekam dadurch einen neuen Stellenwert. Die Wünsche der Familie waren vielseitig. Oberste Priorität hatte die Einbindung der Architektur in die Landschaft. Durch eine naturnahe und nachhaltige Gestaltung sollte sich der Garten gut mit dem angrenzenden Landschaftsschutzgebiet vernetzen. Außerdem war Vielseitigkeit gewünscht: verschiedene Sitzecken in der Sonne und im Schatten in unterschiedlicher Größe, ein Wegesystem, das zu einem Entdeckungsgang in den abfallenden Gartenhang ermuntert und Wasser in unterschiedlichen Ausprägungen.

Durch die Terrassierung des Gartens in 3 Ebenen konnten alle Wünsche erfüllt werden. Im oberen, hausnahen Bereich grenzt eine großzügige Terrasse mit Platz für Liegen und Sonnenschirme an den Wellnessbereich an und lädt nach dem Schwimmen zum Sonnenbaden ein. Bestimmendes Element ist hier die Rasenfläche, die optisch mit den Wiesen der Umgebung eine Einheit bildet. Grüne Pflanzinseln mit hohen Gräsern direkt am Haus schaffen viel Atmosphäre. Eine großzügige Treppe verbindet die obere Wohnterrasse im Erdgeschoss mit dem Garten.
Hinter der Rasenfläche mündet ein Wasserbecken mit Sprudlern in ein ebenerdiges Wasserband. Mit seinen architektonischen Formen nimmt es die Linie des Hauses auf. Es bildet die Begrenzung der oberen Ebene und dient gleichzeitig als Absturzsicherung. So konnte auf den Bau eines Geländers verzichtet werden und es entsteht ein offener Raum mit Blick in die Landschaft.

Auf der mittleren Ebene liegt in geschützter Lage eine Holzterrasse, auf der man schon an warmen Frühlingstagen die Sonne und den offenen Blick über den angrenzenden Teich in die Umgebung genießen kann. Das Wasser des oberen Wasserbandes sammelt sich hier in einem niedrigen Becken und fällt über einen Wasserfall hinab in den Teich. Hinter geschnitten Eibenhecken verstecken sich die zur Abfangung des Geländes benötigten Mauern.

Folgt man den Treppen hinab zur unteren Ebene, erreicht man den Teich, der über einen Kiesweg umrundet oder über Trittsteine im Wasser überquert werden kann. Die gesamte untere Ebene ist naturnah mit Vogel-, Bienennähr- und Schutzgehölzen bepflanzt, die Teichränder sind üppig mit heimischen Sumpfpflanzen begrünt und heute ein Anziehungspunkt für Libellen, Vögel und Amphibien.
In diesem Teich sammelt sich auch das Regenwasser der versiegelten Flächen im Garten. Bei Überschuss versickert es in die umgebenden Sumpfzonen.

Der repräsentative und großzügige Eingangsbereich vor dem Haus ist nicht nur Zufahrt und Eingang, sondern bietet auch Platz für einen kleinen Sitzbereich und einen Wassertisch. Beete mit lockerer Bepflanzung, Hecken und kleinkronige Bäume gliedern die Hoffläche. Die versiegelten Flächen werden weitgehend auf dem Grundstück entwässert.

In den Abendstunden ist der Garten dezent indirekt beleuchtet und entwickelt in der Dunkelheit eine ganz besondere, fast mystische Atmosphäre.

Aufgrund einer sauberen Detailausbildung ist ein abwechslungsreicher Garten entstanden, der sich trotz seiner grundlegenden Neugestaltung gut in das Landschaftsbild einfügt und harmonische Übergänge zu den Nachbargrundstücken bildet. Das moderne Erscheinungsbild der Ebenen wird durch die weichen Formen der Pflanzen immer wieder gebrochen. Bei der Auswahl wurde auf besonders gesunde und kräftige Sorten geachtet, die krankheitsresistent sind und wenig Pflege benötigen. Zwei Hauptpflegegänge im Jahr reichen daher aus und durch das Mulchen mit im Garten kompostiertem Material kann auf Düngung verzichtet werden.

Planung

Röde, Dipl.-Ing., Brigitte
Brigitte Röde

Jakobusstraße 36
50767 Köln


Projektinformationen

Projektzeitraum
2009 - 2011

Größe
1.650 m²

Adresse

Solingen

 

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