Marktplatz Apolda

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© 2010  Matthias Eimer | vorhanden Blick über den Markt 

Die Möblierung folgt der Ausrichtung des Pflasters zum Brunnen hin.

© 2008  Dane | vorhanden Entwurf 

© 2010  Matthias Eimer | vorhanden Brunnen Marktplatz Apolda 

Der historische Brunnen wurde auf einen Sockel aus Beton gestellt. Vom Brunnen aus verlaufen strahlenförmig zu allen Gebäudekanten am Markt Schnurkanten im Pflaster.

© 2010  Peter Hansen | vorhanden Treffpunkt Marktplatz 

© 2010  Peter Hansen | vorhanden Marktgeschehen 

Die Ausrichtung der Marktstände wurde bei der Neugestaltung so organisiert, das die umliegenden Geschäfte Teil des Marktgeschehens werden. Vor der Umgestaltung war der mobile Markt fast wagenburgartig ausgerichtet, die umliegenden Läden vom Markt quasi ausgeschlossen.

© 2010  Peter Hansen | vorhanden Marktgeschehen auf dem Marktplatz 

© 2010  Peter Hansen | vorhanden Marktgeschehen 

© 2010  Peter Hansen | vorhanden Treffpunkt Brunnen 

© 2010  Matthias Eimer | vorhanden Blick über den Marktplatz 

Die Verbindung zwischen den beiden wichtigsten Orten am Markt - dem Rathaus und dem Brunnen - ist durch ein dunkleres Pflasterfeld besonders hervorgehoben.

© 2008  Dane | vorhanden Marktplatz vor Baubeginn 

Vor der Umgestaltung: Marktplatz? - Parkplatz!

Marktplatz Apolda


Ein für wichtig empfundener Parkplatz musste weichen; einige vor sich hin kümmernde Linden ebenfalls. - Geschaffen wurde ein freundlicher Freiraum, der mit den schönen Gebäuden des Marktes genauso vortrefflich kommuniziert, wie die Menschen es mit ihrem neuen Marktplatz tun.

Die Gestaltung des Marktes baut auf den Wettbewerbsergebnissen von 2001 auf.
Ziel war es, für Apoldas Stadtkern den ursprünglichen Charakter des Marktplatzes wieder herauszuarbeiten, ihn aber modern zu interpretieren.

Die historische Bausubstanz mit ihren 2-3-geschossigen Gebäuden und das markante Rathaus bilden jetzt wieder die sichtbaren Raumkanten des Freiraums. Gezielt belassen und auch neu eingefügt, akzentuieren Bäume das Raumgefüge, unterstützen Kanten, betonen Ecksituationen. Ihr Schatten lädt zum Verweilen ein.
Die bisher durch umlaufende Bordsteine in der Fläche vorhandene Trennung zwischen Bürgersteig und Fahrgassen wurde aufgehoben. Die Läden mit ihren individuell gestalteten Vorzonen sind jetzt näher am zentralen Marktgeschehen.

Der historische Brunnen wurde an die westliche Marktseite versetzt und ist der Ausgangspunkt eines Strahlenmusters im Natursteinbelag, das den gesamten Platz gliedert.
Trotz seitlicher Anordnung bildet er das zentrale Element des Platzes. Die Ecken der umlaufenden Gebäudekanten sind Zielpunkte der Pflasterstrahlen.
Die Bänke und Ausstattungselemente des Marktes orientieren sich am Brunnen und unterstreichen die Strahlen.
Der neue Marktplatz wurde für den Fußgängerverkehr, das Marktgeschehen und für Feste ausgestaltet. Der motorisierte Verkehr tritt in seiner Wirkung stark zurück. Die erforderliche Erschließung für Anliegerverkehr ist entlang der Südseite, unauffällig durch Poller begrenzt, geregelt.
Durch die Reduzierung der Stellplätze entfällt nun der übliche Parkplatzsuchverkehr. Für größere Feste können alle Ausstattungselemente abgebaut werden.

Für den Pflasterbelag wurde gebrauchter, gut aufbereiteter Granit verwendet. Die Steinoberseiten wurden gesägt und geflammt, die Seitenflächen sauber gespalten. Damit ist die Fläche glatt, aber rutschfest und bei allen Witterungsbedingungen gut begehbar. Die Farbe und das Format der Pflastersteine sowie das gewählte Pflastermuster zitieren die ursprüngliche ortsübliche Kalksteinpflasterung.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Heiko Donath, Claudia Schellhardt, Dirk-Olof Caspar, Franziska Krüger

Planung

DANE Landschaftsarchitekten
Michael Dane

Schubertstraße 6
99423 Weimar


Projektinformationen

Projektzeitraum
2001 - 2009

Auftraggeber • Bauherr
Stadt Apolda
Markt 1
99510 Apolda

Adresse
Markt
99510 Apolda


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