HPZ Rosenheim

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© 2012 stk | Kalckhoff Das grüne Band 

Das grüne Band ist die zentrale Gestaltungsidee des Pausenhofes zwischen dem Schul- und den Horttrakt. Das Band besteht aus Gummigranulat in 9 verschiedenen Grüntönen, die eigens für dieses Bauvorhaben gemischt wurden. Im Band sind einzelne Spieschwerpunkte aufgegliedert: Schaukeln, Karrussell, Heckenlabyrinth, Sitzwürfel, Holzdeck und kleine Spielhügel.

 

© 2011 stk | Kalckhoff Grünes Band-Südende 

Gen Süden werden die Flächen lichter. Man merkt gar nicht, dass man den Hochwassergraben überquert hat; er ist an dieser Stelle durch eine Brückenkonstruktion überbaut, im Hintergrund ist das Geländer zu sehen.

 

 

© 2012 stk | Kalckhoff Grünes Band-Karussell 

Im südlichen Teil des Grünen Bandes steht intensiveres Spielen an: Das Karussel ist erfordert viel Koordination zwischen den Kindern.

 

 

© 2011 stk | Kalckhoff Grünes Band - Spielhügel - Heckenlabyrinth 

Eine Unterbrechnung des Grünes Bandes: Ein kleines Heckenlabyrinth aus Rotbuche fordert die Sinne heraus und dient zum Verstecken.

 

 

© 2012 stk | Kalckhoff Grünes Band Süd mit Schaukel 

Schaukeln dürfen für spielende Kinder nicht fehlen.

 

 

© 2011 stk | Kalckhoff Grünes Band Süd 

Die kleinen asymetrischen Hügel sind bei den Kindern sehr beliebt, Es wird darübergesprungen, darauf rumgetollt, man sollt sich herunter und Rollstulhfahrer üben gewagte Mannöver.

 

© 2011 stk | Kalckhoff Grüne Laufbahn an den Gartenterrassen 

Die Laufbahn ist mit ihrem hellgrünen Farbton der Abschluss des grünes Bandes im Norden. Sie liegt als Vorfluter-Bereich besonders tief und leitet im Hochwasserfall die Fluten in den dahinter liegenden Ledererbach ab. Die Rasenstufen nach oben sind mit rollstuhlgerechten Rampen ausgestattet. Schulbeete und ein kleiner Brunnen sind in der Anlage integriert, Obstbäume prägen die Absätze.

 

 

© 2011 stk | Kalckhoff Grünes Band - Rasenstufen zum Pausenhof 

Die Rasenstufen überwinden den Höhenunterschied zwischen Laufbahn und Pausenhof. Der Höhenversatz ist dem Hochwasserschutz geschuldet: Während das Schulzentrum hoch genug liegt, um beim berechneten 100jährigen Hochwasser nicht überschwemmt zu werden, muss die tiefer liegende Laufbahn das von Westen kommende Wasser als Vorfluter aufnehmen und in den nahen Ledererbach abführen.

© 2012  stk | Kalckhoff Pausenhof mit grünem Band 

©  stk | Kalckhoff Entwurf 

© 2012  Maximilian Gottwald | Kalckhoff Pausenhof - Grünes Band mit Spielhügeln 

© 2012  Maximilian Gottwald | Kalckhoff Pausenhof Nordende - Klassengärten mit Abstufungen zur Laufbahn - Holzdecks - Sitzwürfel 

© 2012  stk | Kalckhoff Innenhof im Hochsommer mit Beschattungsanlage 

5 Innenhöfe haben Schule und Hort. Erschließungsgänge und Klassenzimmer gruppieren sich jeweils um die Höfe. Im Sommer bieten Schattierungssegel eine angenehme Kühle und ein interessantes Licht-Schatten-Spiel.

© 2012  Maximilian Gottwald | Kalckhoff Klassenterrasse im Süden zum Hochwassergraben hin 

© 2011  stk | Kalckhoff Hochwassergraben im Sommer 

Der Hochwassergraben ist vor allem eine tiefergelegte Schotterebene, eingefasst mit abgestuften Gabionenwänden. Neben einzelnen großen Bruchsteinen und wenigen Bäumen sind es vor allem Wildstauden, die dem Graben im Sommer ihre farblichen Akzente schenken, hier der Blutweiderich.

© 2011  stk | Kalckhoff Hochwassergraben - Blutweiderich in voller Blüte 

© 2012  stk | Kalckhoff Hochwassergraben im Herbst 

Nur wenige Bäume dürfen auf Grund des errechneten Durchflusswertes im Hochwassergraben stehen. Im Herbst bringt der stauwasserverträgliche Feuerahorn seine knallige Farbe zur Geltung.

HPZ Rosenheim Heilpädagogisches Förderschulzentrum der Caritas in Rosenheim


Auf dem Gelände der ehemaligen Flötzinger Wiese in Rosenheim entstand ein großes heilpädagogisches Zentrum für körperlich und geistig behinderte Kinder und Jugendliche (Alter Kinderkrippe bis Berufsschule).

Bei der Freiraumplanung gab es gleich mehrere interessante Herausforderungen:
Alle Freiflächen müssen natürlich barrierefrei und den besonderen Nutzern entsprechend ausgebildet sein. Das gesamte Gelände liegt außerdem im Hochwassereinflussgebiet der Mangfall. Um eventuelles Hochwasser abflusstechnisch in Griff zu kriegen, musste ein Hochwassergraben um das Gebäude erstellt werden, der auch hohen gestalterischen Ansprüchen gerecht werden sollte. Schließlich liegt das HPZ-Gelände als integratives Element auf dem Gesamtgrundstück des Schulzentrums Erlenau. An vielen Stellen wie dem Ledererbach, der Grundschule oder der Gabor-Sporthalle mussten die Freianlagen an den Bestand angepasst werden.

Das gesamte Grundstück integriert viele Funktionen: Eine großzügige Einfahrts- und Eingangssituation mit einem Kunstwerk, einen Pausenhof mit Spielmöglichkeiten, Klassenterrassen, Innenhöfe, Gartenanlage mit Beeten und Brunnen sowie alle erforderlichen Sportmöglichkeiten Rasenspielfeld, Laufbahn, Allwetterplatz).

Der Pausenhof und die Sportanlagen bilden als „grünes Band" in 7 verschiedenen Farbabstufungen eine wirkungsvolle Einheit im Zentrum des Neubaus.

Der Hochwassergraben mit aufwendigem Gabionenverbau ist nicht mehr nur reine Technik, sondern ein visuell und ökologisch vielfältiger Erlebnisraum. Er verläuft um das Gebäude herum erst streng architektonisch und mündet dann im naturnahen Bachbett des Ledererbachs.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Dipl. Ing. (FH) Christian Benoit, Landschaftsarchitekt

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

Zufahrt öffentlich jederzeit
Zugang ins Gebäude und zu den Innenhöfen nur nach Anmeldung beim Schulleiter

Planung

Kalckhoff Landschaftsarchitekten
Dipl. Ing. Stefan Kalckhoff Stadtplaner und Landschaftsarchitekt bdla

Kapellenweg 6
81371 München


Projektinformationen

Projektzeitraum
2009 - 2012

Größe
15.000 m²

Bausumme
1.600.000,-- €

Auftraggeber • Bauherr
Caritasverband der Erzdiözese
München und Freising e. V.

Adresse
Ebersbergerstraße 32b
83022 Rosenheim


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