Geologischer Platz der Universität Freiburg

Stories

123

 

Produkt und Farbpalette

Story schließen (x)

Quadratur der Kreise

Platzgestaltung in Lila

© 2011 Klaus Franz | KF

Quadratur der Kreise

Latzgestaltung in Gelb

© 2011 Klaus Franz | KL

Quadratur der Kreise

Platzgestaltung in Rot

© 2011 Klaus Franz | KF

Quadratur der Kreise

Platzgestaltung in Blau

© 2011 Klaus Franz | KF

Produkt und Farbpalette

Die Bodenbeschichtung der Anlage beseteht aus eingefärbten Beton. Fast jeden Farbton und ist er noch so außergewöhnlich, wie können ihn verwirklichen. Daher werden unsere Produkte oft im künstlerischen Bereichen verwendet.
Die Farbpalette ist nahezu unbegrenzt.

 

Rundgang schließen

© 2011  Klaus Franz | KF Platzansicht mit Unversitätsgebäude 

Das starke visuelle Muster lässt den Platz einem riesigen Teppich ähneln und spielt mit den Verschiebungen von Innen- und Außenräumen. Bereits die Konstruktion des Modulmusters folgt diesem Ansatz, indem sie einen Entwurf für Innenraumdesign des dänischen Designers Verner Panton zitiert.

© 2011  Klaus Franz | KF Quadratur der Kreise 

Das Konzept der Platzgestaltung setzt auf das Erlebnis der Hofnutzung und die Wahrnehmung des Hofes von den unterschiedlichen Geschossen der umliegenden Gebäude. Ein Rasterfeld, bei dem drei unterschiedlich große Quadrate als Grundelemente fungieren, prägt den Hof. Die Quadrate bestehen aus farbigem, zwölf Zentimeter dickem Beton in gelb oder rot mit geschliffener Oberfläche. Sie wurden als ConceptDesign von Stein+Design nach mehreren Bemusterungen als Maßfertigung speziell produziert. In der Mitte besitzen die Quadrate jeweils einen kreisrunden Ausschnitt.

© 2011  Klaus Franz | KF Quadratur der Kreise 

Das Konzept betrachtet den öffentlichen Raum als einen Ort, dessen Form durch die Nutzer selbst gestaltet werden kann. Die Module erlaubten es, dass die Nutzer eine Art Mitsprache formulieren konnten. Sie entschieden über Anzahl, Art und Nutzung der Module. Auf diese Weise ergab das Erscheinungsbild des Platzes eine Ableitung der von den Nutzern formulierten Anforderungen. In der realisierten Form wurden die Standorte der Bäume ebenso vorgegeben wie der Platz für feste Wegelemente, damit die Transportwege funktionieren.

Geologischer Platz der Universität Freiburg Quadratur der Kreise


Wo experimentell geforscht wird, fallen Altchemikalien an, die entweder abgefüllt, aufbereitet, zwischengelagert oder entsorgt werden müssen. Die Universität Freiburg hat zu diesem Zweck ein neues Zentralsammellager für Sonderabfälle errichtet und in einem weiteren Bauabschnitt auf dem selben Gelände das Institutsgebäude für Mineralogie und Geologie um einen Laborflügel erweitert.
Das künstlerische Konzept versucht, die mit dem Kontext der Universität und ihrer Forschungseinrichtungen verbundenen Fragen nach dem Verhältnis von Kultur und Natur, von Forschung/Analyse und Naturerlebnis sinnlich erfahrbar werden zu lassen. Der visuelle Eindruck setzt daher auf die Spannung zwischen Künstlichkeit, verkörpert durch die mathematischen Elemente Quadrat und Kreis, und Natürlichkeit, verkörpert durch Bäume, Gras und Steine.

Den neu entstandenen Platz zwischen Neubau und bestehender Bebauung hat der Berliner Künstler Olaf Nicolai im Rahmen von „Kunst am Bau“ als Mosaik aus bepflanzten Flächen und Kunststeinelementen gestaltet. Ein Lehrpfad mit Exponaten der Institute für Geologie und Mineralogie wurde in den Kunstplatz integriert.

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

Bus 200
Tram 301
Mit dem PKW über den Südring
Ausfahrt: Eberbrück

Planung

 


Projektinformationen

Projektzeitraum
2010 - 2011

Größe
450 qm

Bausumme
150 000

Auftraggeber • Bauherr
Technische Univerität Freiburg

Adresse
Am Graben 12
20987 Freiburg


Projekt auf Karte anzeigen

 

Video schließen

Anfang

Übersicht schließen