its urban parklane

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© 2011  Gentes Plan Neue Freiräume an der ehemaligen Reithalle 

© 2011  Planergruppe GmbH Oberhausen Lageplan 

© 2011  Gentes Plan Der Wasserspiegel mit der Insel LONG ISLAND 

© 2011  Gentes Plan Stege übers Wasser 

© 2011  Gentes Plan Wohnbebauung HOUSES und FLATS 

its urban parklane Wohnbebauung Düsseldorf Tannenstraße


Parklane – Der öffentliche Raum
Rückgrat für die Bebauung ist der zentrale Platz ‚Parklane‘, die Oase vor der Haustür. Er reiht sich in die Kette der Freiräume des ‚GrünenRings‘ in Derendorf. Parklane ist Focus für die prägnanten Akteure wie Reithalle, hochwertige Neubebauung, Baumgruppe und Wasserspiegel.
Den Auftakt zum Platz bildet im Westen ein Fontainenfeld, dessen Wasser über Krustenplatten (Naturstein) sprudelt.
Eingefasst durch brüstungshohe Mauern entlang der Gärten, entsteht jenseits des Wassers eine introvertierte Binnenwelt zum Durchatmen und Erholen. Diese Mauern geben Parklane klare Konturen. Der klassische Belag aus wassergebundener Wegedecke in hochwertiger Ausführung wird durch feine Kanten gefasst und bildet die Basis für Parklane.
Der imposante Altbaumbestand aus Linden und Robinien prägt bereits jetzt den Standort und bildet eine fertige Parkkulisse für die angrenzende Bebauung ebenso wie für seine Nutzer. Die Bäume stehen in einem Rasenviereck, das, eingeschnitten in den Parkbelag, in der Mitte des Platzes eine grüne Oase bildet.
Die städtebauliche Achse als übergeordnete Verbindung der Grünbereiche des Quartiers durchquert Parklane von Osten nach Westen und bildet einen Schnitt durch die ‚Grüne Insel‘. Entlang der Achse beleuchten Stelen den Park, die Brüstungsmauern werden indirekt illuminiert, so dass dieser besondere Raum auch in der Dunkelheit ablesbar wird.

Esplanade
Die Reithalle dreht sich aus der orthogonalen Ordnung der Neubebauung heraus und wird dadurch besonders prominent. Diese Drehung wird im Freiraum durch die Esplanade fortgesetzt, so dass die Sonderstellung durch eine Störung im denkmalgeschützten Gardeplatz manifestiert wird. Wie das zentrale Rückgrat Parklane erhält auch die Esplanade einen Belag aus wassergebundener Wegedecke. Auf die Reithallengeometrie ausgerichtete Buxushecken kommen geordnet auf den Gardeplatz marschiert. Sie lassen einen schmalen Zugang zur Reithalle frei und erzeugen eine gewisse Distanz zu dieser, aber auch zum Neubau WA 3 Nord. Das Wasser reicht bis an den Wendeplatz heran, ist also hier schon präsent und damit identitätsbildend.

WA 3
Die Erschließung der Tiefgarage erfolgt durch die Zu- bzw. Ausfahrt am Ost- bzw. am Westgiebel von WA 3 Nord. Die Erschließung für WA 3 Süd wird an der Ostgrenze des Grundstücks entlang von Norden her über die Insel organisiert. Die Feuerwehr kann weiter nach Süden vorrücken und sich am Giebel von WA 3 Süd zur Rettung aufstellen.

Die halböffentlichen und privaten Freiräume der Wohnbebauung
Das nördliche Gebäude-Ensemble, bestehend aus Reithalle und WA 3 Nord und Süd, erhält seine besondere Ausstrahlung durch einen Wasserspiegel (30 cm tief). Er gibt Identität, er schafft Atmosphäre, er bietet einen ästhetisch reizvollen Aspekt, er erzeugt Distanz und er trägt zur Verbesserung des Kleinklimas bei. Eine Insel im Zentrum des Wasserspiegels erhöht auf der einen Seite die Distanz. Auf der anderen Seite verbindet sie WA 3 Nord mit WA 3 Süd und erschließt diese Wohnanlage.
Von der nördlichen Erschließungsstraße aus werden die Besucherstellplätze erschlossen. Sie sind mit geschnittenen Laubhecken (Waldbuche, Fagus sylvatica) gefasst und somit von den Gebäuden getrennt.
Die Insel erhält eine raue Natursteinoberfläche (ca. 15 cm starke Naturstein- Krustenplatten, hochkant gestellt), unterbrochen durch niedrige Gräserstreifen. Schlanke Stege verbinden die Häuser von WA 3 barrierefrei mit der Insel. Auf der Südseite der formt ein gebogener Steg der Rand der Insel und verbindet alle Hausstege miteinander.
Ein zwei Meter breiter Schlitz durch die Insel bringt natürliches Licht in die Garage und bietet auf Tiefgaragen-Niveau eine Pflanzfläche mit Bodenschluss. Hier wird 15 m hoher Bambus gepflanzt, der mit seinen reizvollen Stangen die TG belebt. Moose und Farne runden das Bild in der Unterwelt ab. Bodenstrahler lassen den Bambus aus dem Schlitz heraus bei Dunkelheit aufleuchten.

WA 7
Die Gärten von WA 7 sind durch Mauern und Garagen gefasste, so dass höchst intime Patioräume im Süden entstehen, die mit ihrer architektonisch klaren Struktur meditative Ruhe ausstrahlen. Terrasse, Weg, Rasenspiegel, Wasserspiegel, Stauden- und Gräserlinie (Bart-Iris, Iris pallida und Schilfgras, Miscanthus ‚Gracillimus‘), kleinkroniger Baum (japanische Kirsche, Prunus yedoensis) sind die strukturierenden Elemente der Gärten. Sie lassen maximalen Spielraum für ihre Nutzer. Die Besucherstellplätze sind mit Laubheckenscheiben (Waldbuche, Fagus sylvatica) gefasst, hinter denen die Müllboxen verborgen sind. Kleinkronige Blütenbäume (Traubenkirsche, Prunus padus) markieren die Zufahrten. Im Norden sind die Tiefhöfe romantische Farn-Moos-Gärten mit Natursteinstreifen als Schrittplatten. Die EG-Gärten werden mit niedrigen Gräserstreifen strukturiert.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Ulrike Beuter, Thomas Dietrich, Dominika Dyla

 


Weitere Informationen im Internet

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Planung

Planergruppe GmbH Oberhausen
Ute Aufmkolk, Ulrike Beuter, Thomas Dietrich, Harald Fritz, Andreas Hegemann, Sigrid Kenke, Bianca Porath, Katja Schreiber, Sascha Wienecke

Heinickestraße 44-48
45128 Essen

Jörg Toepel Architekt
Jörg Toepel

Gentes Plan
Hans Burow, Michael Kraus

Ernst-Poensgen-Allee 17
40629 Düsseldorf


Projektinformationen

Projektzeitraum
2010 - 2013

Größe
1,2ha

Auftraggeber • Bauherr
Stadthausprojekt Düsseldorf Tannenstraße GmbH

Adresse
Tannenstraße
Düsseldorf


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