Wohnüberbauung Herti 6

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© 2005  Guido Baselgia Blick von den nördlichen Wiesen nach Herti 6 

© 2001  ASTOC/ Planergruppe Städtebauliches Konzept, Wettbewerb 

© 2001  ASTOC/ Planergruppe Lageplan: Wohnüberbauung Herti 6 

© 2005  Guido Baselgia Ansicht in der Abenddämmerung 

© 2005  Guido Baselgia Holzlandschaft in Wohnhof 3 

© 2005  Guido Baselgia Zugang zum Wohnhof 1 

© 2005  Guido Baselgia Wohnhof 1 

© 2005  Guido Baselgia Der Park zwischen den Blöcken 

© 2005  Guido Baselgia Wohnhof 2 

© 2005  Guido Baselgia Detail: Bäume wachsen aus der Tiefgarage 

© 2005  Guido Baselgia Wohnhof 2 

© 2005  Guido Baselgia Detail: Beleuchtete Sitzkuben 

© 2005  Guido Baselgia Detail: Velobox 

Wohnüberbauung Herti 6 Freianlagen zum Neubau der Wohnanlage


Das prägende Element der Lorze-Ebene – flache Wiesen mit Obstbäumen – wird als Thema für die Umgebung der Wohnbebauung Herti 6 aufgegriffen und zum Park kultiviert. Kirschen und Birnen vertreten die Ebene, Kiefern stellen die Verbindung zu den Freiräumen der bestehenden Bebauung her. Die straffe Ordnung der Wohninseln kontrastiert zur lockeren Streuung des lichten Blätterdachs, das den Raum in der dritten Dimension begrenzt. Jahreszeiten sind mit den Bäumen erlebbar und auch im Winter gibt es Sichtschutz vor zu vielen Blicken von oben.

Durchzogen von unterschiedlichen Wegespuren die sich in kleinen, gefassten Plätzen begegnen, entsteht ein vielfältig nutzbarer, unterschiedlich interpretierbarer Freiraum, den sich alle Bewohner nach ihrem Geschmack aneignen können. Die Innenhöfe der Wohninseln sind Erschließungshof, quartiers-öffentlicher Wohnhof, behüteter Spielhof, gesäumt von privaten Terrassen, die für ein lebendiges Umfeld sorgen. Glitzerasphalt stellt als Basisbelag den Zusammenhang der Höfe untereinander her und lässt die Fläche schimmern. Die privaten Terrassenflächen in allen Höfen sind mit Holz belegt und heben sich von der Asphaltfläche mit einer Stufe ab.

Die Infrastrukturen der Höfe werden als unterschiedlich arrangierte, inselartige Einschlüsse in die Fläche eingesetzt. Sie zeigen mit ihren eigenen Materialitäten unterschiedliche Bilder und Raumerlebnisse, bieten haptisch differenzierte Erfahrungswelten auf verschiedenen Oberflächen und lassen unterschiedliche Aneignungen zu. Gleichzeitig weisen sie in ihrer Materialität „Partnerschaften“ mit anderen Höfen und Korrespondenzen mit den Fassaden auf.
Höfe, durch Einbauten gegliedert, mit intimeren Teilräumen und schlanken Durchblicken im Innern und zum Park stehen im Kontrast zu Höfen mit großzügigem Raumerlebnis, flächiger Differenzierung und breiten Fenstern zum Park.
Der Baum im Souterrain stellt den Bezug zum Park her. Er ist gleichzeitig in der Tiefgarage ein „Lichtblick“, im Hof darüber ein grüner Akzent und bietet direkten Kontakt zur Krone eines Baumes.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Ulrike Beuter, Bianca Porath

Planung

Planergruppe GmbH Oberhausen
Ute Aufmkolk, Ulrike Beuter, Thomas Dietrich, Harald Fritz, Andreas Hegemann, Sigrid Kenke, Bianca Porath, Katja Schreiber, Sascha Wienecke

Heinickestraße 44-48
45128 Essen

ASTOC Architects and Planners
Peter Berner, Oliver Hall, Ingo Kanehl, Andreas Kühn, Markus Neppl, Jörg Ziolkowski

Maria-Hilf-Straße 15
50677 Köln


Projektinformationen

Projektzeitraum
2001 - 2004

Größe
ca. 4ha

Auftraggeber • Bauherr
Zug Baugenossenschaft

Adresse
Eichwaldstrasse/ An der Lortze
6300 Zug


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