Skate-Bowl am Hirschgarten

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©  realgrün Landschaftsarchitekten Skate-Bowl am Hirschgarten 

©  Kai Gettner | realgrün Landschaftsarchitekten Skate-Bowl am Hirschgarten 

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©  Kai Gettner | realgrün Landschaftsarchitekten Skate-Bowl am Hirschgarten 

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Skate-Bowl am Hirschgarten


Im Zuge der Verlagerung verschiedenster Bahnnutzungen wurden in München - wie in vielen anderen Städten auch - Entwicklungspotentiale zur Stadterweiterung und Nachverdichtung freigesetzt. Das Projekt Bahn 21 ist lokalisiert entlang der Bahntrasse Pasing - Laim – Hauptbahnhof.

Im Rahmen der Umnutzung der ehemaligen Bahnbetriebsflächen entstehen im Zusammenhang mit neuen Wohnquartieren auch neue Parkanlagen und Freiflächen. Neben dem Arnulfpark gehört dazu der Pionierpark, der derzeit schon ca. 3km weit vom Hauptbahnhof aus bahnbegleitend nach Westen führt. Hier verläuft in einer relativ naturnah belassenen Kies- und Schotterfläche ein übergeordneter Rad- und Fussweg, der die Stadtteile mit der Innenstadt verbindet. Beide Parke wurden von realgrün Landschaftsarchitekten geplant.

Auf Höhe des alten Volksparks Hirschgarten entstand ein neuer Park, den realgrün Landschaftsarchitekten nach einem gewonnenen Wettbewerb 2007 – 2010 realisiert haben. Bauherr waren die Fa. Aurelis und die Landeshauptstadt München.
Neben grossen, von Obstbäumen überstandenen Wiesen, die zum Liegen, Picknicken und Spielen einladen, liegt an der Schnittstelle zum Pionierpark, angebunden an die quartiersverbindende Promenade, eine Spiel- und Sportplattform. Die Zielgruppe sind dabei Jugendliche. Hier sind Ballspielanlagen, eine Kletterwand und die Pool-Skateanlage integriert, die intensiv genutzt werden.

Eine wichtige Anforderung bei der Planung war, die benachbarte Wohnbebauung vor Lärm zu schützen. Aus diesem Grunde wird die eigentliche Skateanlage von einer Tribüne und der Bowl als schirmartige Mauer umgeben. Ohne den Nachweis des Lärmschutzes hätte diese Anlage hier nicht gebaut werden können.

Für das Design des eigentlichen Skatepools wurde als Spezialist Erwin Recksteiner hinzugezogen, der auch im Kontakt mit Mitgliedern der örtlichen Skater-Scene stand. Die Statik lieferte das Ingenieurbüro Christoph Ackermann.

In 12 Monaten Bauzeit entstand die Skateanlage als letzter Baustein der Hirschgartenerweiterung. Dabei kamen in gemischter Bauweise sowohl Betonfertigteile als auch Ortbeton zu Einsatz. Die Bowl und der Pool wurden in Spritzbeton-Technik und anschliessender Handbearbeitung hergestellt.

Planung

realgrün Landschaftsarchitekten
klaus-d. neumann / wolf d. auch

mariahilfstr 6
81541 München


Projektinformationen

Projektzeitraum
2007 - 2010

Größe
1000 qm

Bausumme
1,03 Mio €

Auftraggeber • Bauherr
Landeshauptstadt München

Adresse
Christoph-Rapparini-Bogen
80639 München


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