Oberempfenbach II Photovoltaik-Freiflächenanlage

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© 2012   | Linke + Kerling Ansicht von Südosten 

Der Blick auf die Photovoltaikanlage mit den integrierten Gehölzen und Geländestrukturen zeigt, dass das Solarfeld sich auch an die Topografie anpasst. Die Festsetzungen des Bebauungs- und Grünordnungsplan zum Erhalt der Hecken und Ranken wurden bei der Ausführung im Frühjahr/Sommer 2012 umgesetzt. Die Modultische sparen die Landschaftsstrukturen aus. Die Autobahn A 93 bildet den Hintergrund und wird hier von einem geschlossenen Gehölzsaum eingefasst. Daher sind auch keine Blendwirkungen zu erwarten.

© 2012   | Linke + Kerling Aussparen der bestehenden Landschaftsstrukturen 

Blick durch die Modulreihen auf den ca. 15 m hohen Berg-Ahorn mit weit ausladender Krone. Im Umfeld des Gehölzes wurden die Modulflächen ausgespart. Im Bebauungs- und Grünordnungsplan ist der Erhalt der Ranken und Heckenstrukturen festgesetzt. Diese gliedern das Solarfeld. Einbußen durch eine Beschattung wer-den von Betreiber in Kauf genommen

© 2010   | Linke + Kerling Auszug Standortbewertung 

Im Vorfeld der einzelnen Projekte im Stadtgebiet hat die Stadt Mainburg im Jahr 2009 eine Studie zur Abschätzung der potenziellen Eignung von Flächen im Stadtgebiet Mainburg für eine Nutzung als Freiflächen-Photovoltaikanlagen – Standortbewertung für Freiflächen-Photovoltaikanlagen auf Grundlage des Flächennutzungsplans – beauftragt. Diese wurde im Februar 2010 fertiggestellt. Hier ist eine Ausschnitt für den Bereich Oberempfenbach zu sehen, in dem inzwischen drei Freiflächen-Photovoltaikanlagen errichtet wurden.

© 2012   | Linke + Kerling Bebauungs- und Grünordnungsplan 

Oberempfenbach II Photovoltaik-Freiflächenanlage Flächennutzungs- und Landschaftsplan Deckblatt Nr. 111 sowie Bebauungs- und Grünordnungsplan in Mainburg


Die ökologische Besonderheit dieser Photovoltaik-Freiflächenanlage (1,87 ha Aufstellfläche, polykrisalline Module) beruht auf der Integration bestehender Gelände- und Gehölzstrukturen. So teilt sich die Anlage in mehrere Felder auf, welche einen langen, z. T. mit Gehölzen bestandenen Ranken sowie eine Hecke aussparen. Die Gesamtfläche umfasst 5,16 ha.

Die Fläche liegt innerhalb eines 110 m breiten Korridors neben der Autobahn A 93. Nach EEG gilt sie somit als angebunden und ist vergütungsfähig.

Von Seiten der unteren Naturschutzbehörde wurde das Zugeständnis gemacht, einzelne aufgewachsene Zitter-Pappeln aus dem Ranken herauszunehmen. Eine ca. 12 m hohe Stiel-Eiche wurde im Osten erhalten, ebenso ein ca. 15 m hoher raumwirksamer Berg-Ahorn mit ausladender Krone.

Aufgrund der vielfältigen randlichen Eingrünungsmaßnahmen (Pflanzungen und Grünflächen 62,4 %) und der Sicherung der Heckenlandschaft beträgt der Kompensationsfaktor 0,15. Es ergibt sich somit ein Ausgleichsbedarf von 2.810 m².
Innerhalb des Geltungsbereichs können im Nordeck an der Autobahn A 93 sowie im Talraum im Osten die Ausgleichsflächen geleistet werden (1.011 m² Ersatz-Pflanzung für die Entnahme von Zitter-Pappeln aus einer Hecke und 2.810 m² Extensiv-Grünland). Hierdurch wird das Vernetzungsband der Hecken und Ranken in seiner Biotopfunktion gestärkt.

Der östlich angrenzende Hangbereich wird in den Geltungsbereich einbezogen. Hier wird als Minierungsmaßnahme eine extensive Pflege festgesetzt und somit sichergestellt.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Pauline Penner

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

unmittelbar nordöstlich an Autobahnausfahrt Mainburg der A 93

Planung

Linke + Kerling
Marion Linke und Klaus Kerling

Papiererstraße 16
84034 Landshut

Ingenieurbüro Novak + Götz Mainburg
Edgar Götz

Bahnhofstraße 17
84048 Mainburg


Projektinformationen

Projektzeitraum
2011 - 2012

Größe
5,16 ha

Auftraggeber • Bauherr
Hallertauer Handelshaus GmbH

Moosburger Straße 8
84048 Mainburg

Adresse

84048 Mainburg


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