Innenhofsanierung Kraelerstraße

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01 - März 2002

02 - September 2002

03 - Oktober 2002

04 - Oktober 2002

05 - November 2002

06 - Dezember 2002/April

© 2001 stk | Kalckhoff

Bestand Mauer

© 2001 stk | Kalckhoff

Bestand Mauer - Treppe - Geländer - Geräteunterstand

© 2001 stk | Kalckhoff

Bestand Mauer - Treppe - Geländer

© 2001 stk | Kalckhoff

Bestand Mauer - Treppe - Geländer

Das Gebäude ist saniert - Der Innenhof ist komplett marode

Die Bestandsaufnahme macht deutlich, dass nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten der Innenhof keinerlei Aufenthaltsqualität bietet. Auch stellt die Mauer, die den bis zu 4 Meter höher liegenden zweiten Innenhofteil, ein großes Problem dar: Eine Komplettsanierung kommt aus Kostengründen nicht in Frage, auch will man das dahinter liegende Gelände auf keinen Fall antasten. Die Mauer ist zwar standsicher, bröckelt aber an vielen Stellen und sieht extrem hässlich aus. Vermörteln und neuer Anstrich wären nur sehr kurzfristige Lösungen.

© 2002 stk | Kalckhoff

Mindestsanierung der Mauern, Zumauern von alten Nischen und Aussparungen

© 2002 stk | Kalckhoff

Mindestsanierung der Mauern, Aufbetonierung der neuen Mauerkrone

© 2002 stk | Kalckhoff

Mindestsanierung der Mauern, Entfernen akuter Bruchstellen, Vorbereitung für neue Mauerkrone

Mindestsanierung der Mauer

Nicht mehr benötigte Nischen und Hohlräume werden zugemauert, extrem marode Stellen werden ausbetoniert. Die alte Mauer erhält eine neue Mauerkrone: Damit wird das Eindringen von Wasser von oben unterbunden und es wird ein ebener Abschluss für die zukünftige Geländeoberkante und das neue Geländer auf der oberen Ebene geschaffen.

© 2002 stk | Kalckhoff

Setzen der Stahlstützen

© 2002 stk | Kalckhoff

Setzen der Stahlstützen

© 2002 stk | Kalckhoff

Setzen der Stahlstützen

© 2002 stk | Kalckhoff

Montage des Stabgitters

© 2002 stk | Kalckhoff

Montage des Stabgitters

Der Metallbau beginnt mit der Verblendung

Die Planungsidee bei der Sanierung stammt aus dem Gabionenbau: Ein Stabgitter wird vor die alte Mauer gehängt und anschließend mit Schotter verfüllt. Das oben überstehende Gitter wird abschließend umgebogen und bildet so die neue Mauerkrone.

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Schotterfüllung

© 2002 stk | Kalckhoff

Schotterfüllung

© 2002 stk | Kalckhoff

Schotterfüllung

Verfüllung mit zweifarbigem Schotter

Zwischen Bestandmauer und vorgehängtem Gitter wird zweifarbiger Schotter (sandfarbener Jurakalk und anthrazitfarbener Basalt) lagenweise eingefüllt und setzungssicher verdichtet. Während das Gelände im Hof stark fällt, ist die Farbtrennung der beiden Schottermaterialien in der Waage geplant.

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Treppe

© 2002 stk | Kalckhoff

Treppe

© 2002 stk | Kalckhoff

Geländer

© 2002 stk | Kalckhoff

Geländer

© 2003 stk | Kalckhoff

Treppenaufgang mit Cortenstahl-Wange

Treppen und Geländer

Auf die alten Treppenstufen werden neue Betonblockstufen aufgemörtelt. Rechts und links wird die alte Mauer mit maßgefertigten Cortenstahlwänden verkleidet. Auf der neuen Mauerkrone sind Stahlschwerter montiert, nach Fertigstellung des obersten Schotterkorbes wird das neue Geländer angebracht.

© 2003 stk | Kalckhoff

Treppenaufgang

© 2003 stk | Kalckhoff

Cortenstahl-Wand mit Handlauf aus Edelstahl

© 2003 stk | Kalckhoff

Höchste Stufenanlage - Unterstellmöglichkeiten in den Mauernischen

Die Mauersanierung ist abgeschlossen

Mit dem Montieren des Edelstahl-Handlaufs und der Beleuchtung ist die Mauersanierung abgeschlossen. Die weiteren Landschaftsbaumaßnahmen werden im Führjahr 2003 ausgeführt.

 

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© 2012  stk | Kalckhoff Mauerdetail 

© 2001  stk | Kalckhoff Vorentwurf Freiflächensanierung 

© 2001  Christian Benoit | Kalckhoff Blick durch Einfahrtstor in den neu geplanten Hof 

© 2001  stk | Kalckhoff Bestand im Jahre 2001 nach Gebäudesanierung 

© 2011  stk | Kalckhoff Innenhof im Jahre 2011 

© 2007  stk | Kalckhoff Feuerwehreinfahrt 

© 2004  stk | Kalckhoff Treppenaufgang mit Cortenstahl-Wange 

© 2003  stk | Kalckhoff Treppenaufgang 

© 2003  stk | Kalckhoff Höchster Mauerabschnitt - Obere Ebene mit Ahornhain und Spielplatz 

© 2003  stk | Kalckhoff Kletterhortensie 

© 2005  st | Kalckhoff Cortenstahl-Wand - Ranunkelstrauch in Frühjahrsblüte 

© 2012  stk | Kalckhoff Kletterhortensie an den Abstellräumen 

10 Jahre nach Baubeginn der Sanierung sind vergangen. Der Innenhof ist nicht nur für seine Bewohner eine grüne Ruhe-Oase, die vorgehängte Schotterwand bietet inzwischen auch zahlreichen Meisen ein neues Zuhause!

Innenhofsanierung Kraelerstraße Geschichte einer Mauersanierung


Nach Gebäudemodernisierung sollen auch die Freiflächen des Innenhofs saniert werden. Der Hof besteht aus zwei Ebenen. Der westliche Gebäudeteil liegt 3,50 Meter höher, dort angegliedert eine kleine Grünfläche mit alten Kugelspitzahornen und Spielflächen. Entlang des östlichen Wohnblocks fällt die Feuerwehrzufahrt stetig bis auf diesen Höhenunterschied. Eine marode Mauer und unfallträchtige Stufenanlagen trennen die beiden Ebenen. Aufgabe des Landschaftsarchitekten war es nun, neben der Neuanlage der Wegeflächen, des Spielplatzes und einem neuen Pflanzkonzept vor allem eine Sanierungsmöglichkeit für die Mauern und Treppen zu planen. Abriss und Neubau kamen dafür nicht in Frage.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Dipl.-Ing. Christian Benoit, Landschaftsarchitekt

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

Von der Kraelerstraße aus

Planung

Kalckhoff Landschaftsarchitekten
Dipl. Ing. Stefan Kalckhoff Stadtplaner und Landschaftsarchitekt bdla

Kapellenweg 6
81371 München


Projektinformationen

Projektzeitraum
2001 - 2003

Größe
2.200 m²

Bausumme
206.000,-- € brutto

Auftraggeber • Bauherr
GWG - Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH
Heimeranstraße 31/33
80339 München

Adresse
Kraeler-, Paumann-, Baumgartner-, Ganghoferstraße
81373 München


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