Friedhofserweiterung Frickenhausen

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© 2009  Jürgen Braun Urnenmauer 

Friedhofserweiterung Frickenhausen Errichtung einer Urnenmauer mit Anlegung von Urnenfeldern


Die Marktgemeinde Frickenhausen plant im bestehenden Friedhof in der Abteilung D die Errichtung einer Urnenmauer und die Anlegung von weiteren 20 Urnenfeldern.

Bei der Planung der internen Erweiterung der Urnenfelder wird berücksichtigt, dass der Friedhof Frickenhausen einen gewissen Parkcharakter hat und dieser erhalten bleibt.
Deshalb werden für die Erweiterung der Urnenfelder nur bestehende Rasenflächen herangezogen, die nicht vollständig mit Grabstellen belegt werden.

Bei der Anlegung der Urnenfelder im Anschluss an die bereits bestehenden Urnenfelder werden sieben weitere Urnenfelder angelegt; weitere drei Urnenfelder sind symmetrisch zur neuen Urnenmauer vorgesehen.

Die Familiengrabflächen 6/1 bis 6/5 werden mit Muschelkalkeinfassungen aufgeteilt.
So können zehn weitere Urnenfelder im Friedhof Frickenhausen in der Abteilung D bereitgestellt werden.

Für die Errichtung einer Urnenmauer wird der bereits festgelegte Standort im Friedhof Frickenhausen in der Abteilung D gewählt.

Die Urnenmauer ist als abgetreppte Sichtbetonmauer geplant, welche nach Fertigstellung mit Muschelkalk verblendet wird.

Die neue Urnenmauer fügt sich mit diesem Verblendmauerwerk aus Muschelkalk sehr gut in das Ensemble des Friedhofes mit Wegen und Plätzen aus Muschelkalk, Grabfeldeinfassungen aus Muschelkalk und dem Brunnen aus Muschelkalk, sowie zwei Sitzbänken aus Muschelkalk und Holzauflagen ein.

Dem Wunsch des Bürgermeisters nach soll die neue Urnenmauer nicht einfach eine gerade Wand oder Mauer werden, sondern etwas Neues sein.

Hier kam die Idee mit der Abtreppung der Urnenboxen mit 20 cm Rücksprung für die Aufstellung von Vasen oder Schalen der Angehörigen.

Die neue Urnenmauer für den Friedhof Frickenhausen ist als Betonmauer mit der Anordnung von vorgefertigten Urnenboxen aus Betonfertigteilen für zwei bzw. vier Urnenkapseln mit entsprechenden Abdeckplatten aus Naturstein geplant.
Die genaue Anordnung der Urnenboxen wurde im weiteren Verlauf der Planung gemeinsam festgelegt.

Aus gestalterischer Sicht, und um auch auf die Gesamtheit des bestehenden Friedhofes einzugehen, wird durch diese interne Erweiterung der Urnenfelder und der neuen Urnenmauer der Charakter und das Bild des „Rasenfriedhofes“ nicht gestört.

Planung

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Braun

Römerstraße 5
97944 Boxberg


Projektinformationen

Projektzeitraum
2008 - 2009

Größe
500 m²

Bausumme
50.000,- Euro

Auftraggeber • Bauherr
Markt Frickenhausen a. Main

 

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