Stadtoase mit klassischem Flair

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© 2017  Gary Rogers | Brigitte Röde runde Rasenfläche 

© 2017  Gary Rogers | Brigitte Röde Terrasse mitgroßem Esstisch 

© 2017  Gary Rogers | Brigitte Röde Terrasse mit Anbindung ans Haus 

© 2017  Gary Rogers | Brigitte Röde sonniger Sitzplatz 

© 2017  Gary Rogers | Brigitte Röde Durchgang 

© 2017  Gary Rogers | Brigitte Röde üppige Bepflanzung 

© 2017  Gary Rogers | Brigitte Röde schattiger Sitzplatz 

© 2017  Gary Rogers | Brigitte Röde Baumhecke 

Stadtoase mit klassischem Flair Auszeichnung zum Garten des Jahres 2019!


Das klassische Gebäude verlangte nach einem Garten, der sich in seiner Gestaltung anpasst. Einem Garten, der eine klare Form vorgibt, aber Platz für eine zu allen Jahreszeiten reizvolle Bepflanzung lässt.

Die Idee einer zentralen kreisförmigen Rasenfläche, die von den Grenzen abgerückt in der Fläche liegt, vermittelt Ruhe und löst die Form des Grundstückes auf. Daran angrenzend finden üppig blühende Beete, drei Sitzplätze mit unterschiedlichen Nutzungen und Sonnenlagen, sowie Wege ihren Platz.

Anfang des 20. Jahrhunderts entstand am neu angelegten Stadtwald Kölns ein Villenviertel wohlhabender Bürger. Das Flair blieb über die Jahre erhalten und verleiht dem Stadtteil heute noch Charme. Die Gärten rund um das Grundstück der Bauherren sind mit altem Baumbestand bewachsen. So sollte auch das vorhandene Grün im Garten erhalten bleiben.

Die Ansprüche an den Garten haben sich mit dem Erwachsenwerden der Kinder geändert, alte Spielgeräte wurden nicht mehr genutzt. Es sollte ein Abendsitzplatz entstehen. Auch der Blick aus dem Wintergarten und dem Wohnzimmer in den Garten sollte attraktiver werden. Die enge Treppe mit unterschiedlich hohen und glatten Stufen war schwierig zu laufen. Eine Veränderung wurde gewünscht. Die hauptsächlich immergrünen Gehölze sollten erhalten bleiben, ließen den Garten allerdings steif wirken, es fehlten Pflanzen mit Blütenaspekt. Die Mülltonnen, welche bisher im Hausgarten ihren Stellplatz hatten, sollten aus dem Blickfeld verschwinden. Mehr Sichtschutz zum Nachbar war nötig. Außerdem sollten die Treppe vom Wintergarten und zum Keller integriert werden. Viele Aufgaben für einen so kleinen Garten.

Die Idee einer zentralen kreisförmigen Rasenfläche, die von den Grenzen abgerückt in der Fläche liegt, vermittelt Ruhe und löst die Form des Grundstückes auf. Daran angrenzend finden üppig blühende Beete, drei Sitzplätze mit unterschiedlichen Nutzungen und Sonnenlagen, sowie Wege ihren Platz. Um den Garten optimal nutzen zu können, ergänzen Sichtblenden und eine immergrüne Baumhecke den Sichtschutz. Die Mauern werden mit Rankelementen begrünt, sodass sie optisch weiter in den Hintergrund treten. Eine große Terrasse bietet Platz für einen großen Esstisch, sie ist auf direktem Wege aus der Küche zu erreichen. Hier können gesellige Stunden mit Familie und Freunden verbracht werden. Ein sonniger und ein schattiger Sitzplatz laden zum ruhigen Zeitvertreib und Enstpannen ein.

Bis auf die vorhandenen Gehölze, die umgebenden Mauern und das Gebäude selbst wurde alles verändert. Die Auswahl eines durchgehend verwendeten Natursteinmaterials für sämtliche Oberflächen wirkt zurückhaltend.
Platten, Pflaster, Stufen und Einfassungen wurden aus Ruhrsandstein gefertigt. Die Treppe zwischen Garten- und Wohnebene wurde so angepasst und erweitert, dass der Zugang in den Garten einladend und nun leicht begehbar ist. Das neue Geländer an der geschwungenen Treppe passt nun optisch zum Erscheinungsbild des Hauses. Die Pflanzen wurden so ausgewählt, dass sich zu jeder Jahreszeit spannende Blicke durch den Garten ergeben und immer etwas blüht.

Die bewusst üppige Bepflanzung unterstreicht den neuen Charakter des Gartens. Blaue Blüten nehmen Bezug zum Innenraum auf und verbinden Innen mit Außen, es blüht zu jeder Jahreszeit. Trotz der kleinen Fläche ist der Garten nun vielseitig nutzbar und gleichzeitig repräsentativ.
Aus dem kleinen Garten unter den Kronen von Nachbarbäumen ist ein blühendes Kleinod entstanden.
Der Garten passt perfekt zum Haus, sie bilden eine Einheit zusammen. Die kreisrunde Rasenfläche mit ihrer breiten Einfassung aus Ruhsandstein liegt wie ein Teppich zentral im Garten und wirkt in allen Jahreszeiten. Die daran angrenzenden Flächen ordnen sich unter, die üppig blühenden Beete bilden einen weichen Rahmen. Die Bauherren nutzen den Garten jetzt gern und intensiv und freuen sich über den neu gewonnenen Wohnraum im Freien.

Planung

Röde, Dipl.-Ing., Brigitte
Brigitte Röde

Jakobusstraße 36
50767 Köln


Projektinformationen

Projektzeitraum
2015

Größe
280 m²

 

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