Kulturforum Berlin

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1998

1999

2013

© 1998 Valentien+Valentien mit Hilmer + Sattler | Valentien+Valentien mit Hilmer + Sattler

Wettbewerb mit Hilmer + Sattler, 1998, 1. Preis

Landschaftsarchitektonischer Realisierungs- und Ideenwettbewerb
mit städtebaulichem Anteil Kulturforum Berlin

© 1998 Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Robinienwäldchen

© 1999 Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Blick auf St. Matthäus

Provisorische Neugestaltung

©  Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Ein neuer Eingangsbereich als einladendes Außenfoyer an der Philharmonie

©  Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Der neue Scharounplatz als räumlicher Mittelpunkt des Kulturforums

©  Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Große Freifläche zwischen Kammermusiksaal und Nationalgalerie

© 2010 Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Kammermusiksaal / Kunstgewerbemuseum und zentrale Freifläche mit Besucherzentrum sowie Matthäikirchstraße

©  Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Gedenk- und Informationsort für die Opfer der "Euthanasie"- Morde der NS-Zeit

Ideen für die Zukunft

 

Zeitblende

Stories

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Modell zum Masterplan 2009

Mattern-Garten

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Blick Richtung Kammermusiksaal / Philharmonie

auf die Zentrale Freifläche mit einer Promenade entlang der Potsdamer Straße

© 2010 Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Kammermusiksaal / Kunstgewerbemuseum

und zentrale Freifläche mit Besucherzentrum sowie Matthäikirchstraße

© 2010 Valentien+Valentien | Valentien+Valentien

Modell zum Masterplan 2009

 

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Mattern-Garten

© 2009 Susann Ahn | Valentien+Valentien

Mattern-Garten

© 2009 Susann Ahn | Valentien+Valentien

Mattern-Garten

 

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©  Valentien+Valentien Kulturforum Berlin 

Der Bereich zwischen Philharmonie / Kammermusiksaal und Neuer Nationalgalerie bzw. Staatsbibliothek und Piazzetta wird im Begriff "Kulturforum" zusammengefasst.

© 2009  Christoph Valentien | Valentien+Valentien Kulturforum heute - Scharounstraße 

Die wichtigen Kulturinstitutionen sind kaum erkennbar; der Zugang zur Gemäldegalerie ist nur schwer auffindbar, die Philharmonie hinter zu vielen Bäumen versteckt, die Staatsbibliothek durch die Potsdamer Straße abgeschnitten.

© 2009  Christoph Valentien | Valentien+Valentien Kulturforum heute - Piazzetta 

Auch die Anbindung der Piazzetta wäre verbesserungswürdig.

© 2010  Julia Knop | Valentien+Valentien Kulturforum heute - Eingang zur Philharmonie 

Der Eingangsbereich ist von Zufahrten und Parkplätzen geprägt.

© 2010  Julia Knop | Valentien+Valentien Kulturforum heute - Blick zur Sankt Matthäus Kirche 

Der zentrale Freiraum wurde nie endgültig fertiggestellt und wirkt mit dem grauen Splittboden unattraktiv. Um die Kirche findet man weitere Parkplätze.

© 2009  Susann Ahn | Valentien+Valentien Kulturforum heute - Blick zur Sankt Matthäus Kirche 

© 2009  Susann Ahn | Valentien+Valentien Kulturforum heute - Blick Richtung Kammermusiksaal 

© 2009  Susann Ahn | Valentien+Valentien Kulturforum heute - Busbahnhof an der Tiergartenstraße 

© 2011  Valentien+Valentien Umgestaltung Kulturforum - Eingang Philharmonie / Kammermusiksaal 

Der Eingangsbereich zu Philharmonie / Kammermusiksaal soll in Richtung Potsdamer Platz ein neues Vorfeld erhalten, sodass der Zugang repräsentativ und einladend wird.

© 2010  Valentien+Valentien Umgestaltung Kulturforum - Scharounplatz 

Geplant ist die Integration der Scharounstraße in eine große Platzfläche, dem Scharounplatz, der auch als Veranstaltungsfläche dienen kann. Die Matthäikirchstraße / Herbert-von-Karajan-Straße wird auf zwei Fahrspuren verringert. Dadurch wird die Fläche nutzbaren Freiraums stark vergrößert.

© 2011  Valentien+Valentien Umgestaltung Kulturforum - Zentrale Freifläche / Matthäikirchplatz 

Die geplante Gestaltung der zentralen Freifläche ist großzügig, sie soll sich den dominierenden Bauten im Umkreis unterordnen. Mit wenigen Materialien und Möblierungselementen soll eine einheitliche, im Detail aber anspruchsvolle Sprache für den ganzen Bereich gefunden werden. Der Matthäikirchplatz soll von Verkehr befreit und mit einem Belag gestaltet werden, der den beiden größeren Platzflächen entspricht.

© 2011  Valentien+Valentien Umgestaltung Kulturforum - Gedenkstätte T4 

Im Norden der Philharmonie soll ein Gedenk- und Informationsort für die Opfer der "Euthanasie"-Morde der NS-Zeit am Ort der Planungszentrale, Tiergartenstraße 4 entstehen. Die Gestaltung der Gedenkstätte soll in einem Kunstwettbewerb gefunden werden. In den denkmalgeschützten Garten von Hermann Mattern wird nicht eingegriffen.

Kulturforum Berlin


Der Bereich zwischen Philharmonie / Kammermusiksaal und Neuer Nationalgalerie bzw. Staatsbibliothek und Piazzetta wird im Begriff "Kulturforum" zusammengefasst. Die einzelnen kulturellen Institutionen sind von herausragender Bedeutung. Aber die hohe, auch internationale Aufmerksamkeit für diesen Bereich steht in deutlichem Gegensatz zur unzulänglichen Qualität und Nutzbarkeit der zentralen Freiräume.

Es dominieren die Verkehrsanlagen mit unterschiedlichsten Belagsarten, dazu ein Sammelsurium an Einbauten, Möblierung und Beschilderung. Es ist heute ein Ort, der nicht einlädt, er wird schnell durchquert und wenig genutzt. Ein Zusammenspiel der einzelnen Häuser und des Freiraumes zu einem lebendigen Kulturforum ist nicht spürbar.

Es gibt eine lange Geschichte unterschiedlichster, nicht realisierter Wettbewerbe und verworfener Pläne. Die jüngste, mit viel Engagement erarbeitete Konzeption, die mit Einvernehmen aller Institutionen und der Beteiligung der Bürger entstand, kann hoffentlich 2013 umgesetzt werden.

Die Idee dieses Entwurfes baut auf dem Ergebnis des Wettbewerbes von 1998 und den wenigen, damals gebauten Elementen auf. Allerdings zeigte die Erfahrung, dass ein großer steinerner Platz an dieser Stelle nicht im erhofften Maße aus den umliegenden Häusern bespielt oder von den Bürgern genutzt wurde. Nun wird stattdessen, als Fortsetzung des Tiergartens, ein schlichter Rasenteppich angelegt, der zur individuellen Erholung, aber auch für Feste und Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Gestaltung ist großzügig, ordnet sich den dominierenden Bauten im Umkreis unter. Mit wenigen Materialien und Möblierungselementen wird eine zurückhaltende, im Detail aber anspruchsvolle Formensprache für den ganzen Bereich entworfen. Ein Multifunktionsband entlang der bereits bestehenden Mauer an der Potsdamer Straße, locker mit Bäumen überstanden, kann bei Festen temporär möbliert und bewirtschaftet werden.

Die dominanten Verkehrsflächen werden zurückgebaut – es wird Raum geschaffen. Die Blickbeziehungen zwischen den einzelnen Gebäuden, vor allem aber zwischen Philharmonie und Neuer Nationalgalerie werden freigelegt und betont.

Zwei trapezförmige Plätze, die in Form und Material korrespondieren, inszenieren den Blick auf die Philharmonie sowie auf Gemäldegalerie und Kunstgewerbemuseum neu. Der Eingangsbereich zu Philharmonie und Kammermusiksaal öffnet sich zum Potsdamer Platz, wo ein festliches und angenehm beleuchtetes Außenfoyer die Besucher empfängt. Südlich des Kammermusiksaals spannt sich der zweite steinerne Platz auf. Er öffnet sich zur Piazzetta hin und führt mit breiten bequemen Treppen hinauf. Der neue Scharounplatz bildet den räumlichen Mittelpunkt des Kulturforums. Hier ist auch Raum für Events und Feste.

Eine Promenade an der Potsdamer Straße erschließt das Kulturforum von Nord nach Süd. Sie führt von der Vorfläche der Nationalgalerie bis hin zum neuen Eingang der Philharmonie und weiter zum Potsdamer Platz. Gut sichtbar an dieser Promenade informiert ein kleines Besucherzentrum mit Bistro über das vielfältige Angebot des Kulturforums. Von hier aus erschließen sich die verschiedenen Häuser. Die klare Wegeführung und die einprägsame Gestaltung verbessern nicht nur die ästhetische Qualität der Räume, sondern auch die Orientierung.

Im Norden der Philharmonie soll ein Gedenk- und Informationsort für die Opfer der „Euthanasie“- Morde der NS-Zeit am Ort der Planungszentrale, Tiergartenstraße 4 entstehen. Die Gestaltung der Gedenkstätte soll in einem Kunstwettbewerb gefunden werden.

Abgestimmt auf die Entwurfskonzeption wurde ein Beleuchtungskonzept entwickelt, das die verschiedenen Häuser, aber auch den Freiraum angemessen inszeniert.

  

Zugänglichkeit, Öffnungszeiten & Informationen zur Anfahrt

frei zugänglich

von Norden: Tiergartenstraße
von Osten: Potsdamer Straße
von Süden: Sigismundstraße
von Westen: Matthäi-Kirchplatz / Herbert-von-Karajan-Straße

 


Weitere Informationen im Internet

Stadtentwicklung Berlin - Kulturforum

Planung

Valentien+Valentien
Prof. Christoph Valentien, Prof. Donata Valentien

Hauptstraße 42
82234 Weßling


Projektinformationen

Größe
4,1 Hektar

Auftraggeber • Bauherr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
Grün Berlin GmbH

Adresse
Scharounstraße
10785 Berlin


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