Garten- und Landschaftskultur im niedersächsischen Harz

Historischer Springbrunnen im Kurpark Osterode vor der Villa Schachtrupp © 2022 Petra Schoelkopf

1 / 3

Harzer Dreiklang - Wasser, Wiesen, Wälder © 2022 Petra Schoelkopf

2 / 3

Denkmalgeschützte Trebra-Terrassen aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert in Clausthal-Zellerfeld © 2022 Petra Schoelkopf

3 / 3

Historischer Springbrunnen im Kurpark Osterode vor der Villa Schachtrupp © 2022 Petra Schoelkopf

Harzer Dreiklang - Wasser, Wiesen, Wälder © 2022 Petra Schoelkopf

Denkmalgeschützte Trebra-Terrassen aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert in Clausthal-Zellerfeld © 2022 Petra Schoelkopf

Der niedersächsische Teil des Harzes verfügt mit seinen Bergwiesen und Wäldern oder mit seinem weitverzweigten System aus Teichen und Kanälen der Oberharzer Wasserwirtschaft über eine besondere landschaftliche Vielfalt und Biodiversität. Sie hat sich über Jahrhunderte im Zusammenspiel mit dem Bergbau, Kurbetrieb und dem Tourismus entwickelt und spiegelt sich auch in der Baukultur mit seinen Gärten und Parks und regionalen Bauweisen wider.
Der Harz befindet sich dabei im Wandel und in der Anpassung an sich ändernde wirtschaftliche, ökologisch-klimatische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. So auch aktuell, wenn man beispielweise auf die demografischen Entwicklungen, die anstehende Transformation der Fichtenwälder oder die sicherlich auch durch die Pandemie beförderte, neu aufkeimende touristische Nachfrage blickt.
Vor diesem Hintergrund startete Ende 2021 das Projekt „Garten- und Landschaftskultur als Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung - Ansätze, Methoden, Übertragbarkeit“, um diese Veränderungen positiv zu unterstützen.
Der Niedersächsische Heimatbund NHB e.V. und das bis Mitte 2024 mit der Umsetzung beauftragte Büro freiraumforum schoelkopf sehen sich dabei als Moderator und Katalysator für einen nachhaltigen Entwicklungsprozess. Eine Arbeitsgruppe „Garten- und Landschaftskultur Westharz“ macht sich nach der Bewertung der Gärten und Parks und der Landschaft ein Bild, welche geschichtliche und aktuelle Bedeutung diese Freiräume für die Region haben und welche neuen Bilder/Ideen für eine zukünftige Nutzung durch und für die Menschen im Harz entstehen können. Impulse werden auch über bewährte und soziale Medien gegeben, um eine vielschichtige Akteurs- und Nutzerschicht zu erreichen. Besonders das bürgerschaftliche Engagement wird aktiviert werden, um neue lokale und regionale Anknüpfungspunkte aufzunehmen und zu entwickeln.
Aus der LEADER-Region Westharz hervorgegangen, bietet das vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderte Projekt die Möglichkeit, einzelne Vorhaben mit finanzieller Unterstützung in der neuen EU-Förderperiode 2023-2027 zu realisieren.
Als Ergebnis dieses Modellprojektes werden auch andere niedersächsische Regionen von der Untersuchung durch übertragbare Handlungsempfehlungen und die Vernetzung mit der Landesinitiative Gartenhorizonte profitieren.

Mehr lesen +

Planungsbüros

freiraumforum schoelkopf
Hannover

Mitarbeiter
Dinah Sudakow, B.A. Medienmanagement

Projektzeitraum
November 2021 - Juni 2024

Auftraggeber
Niedersächsischer Heimatbund e.V.
Rotenburger Straße 21
30659 Hannover

Adresse


Niedersachsen

Projekt auf Karte anzeigen

Projekttyp
Parkanlagen und Grünflächen
Sanierung von (historischen) Freianlagen
Tourismusentwicklung und Erholungsplanung
Bürger:innenbeteiligung / Moderation
Regionale Entwicklungskonzepte